Andacht nach CSD-Angriff in Berlin: Gedenken in St. Marienkirche
Andacht nach CSD-Angriff in Berliner Kirche

Nach der tödlichen Attacke am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin findet am heutigen Nachmittag um 16.30 Uhr eine Andacht in der St. Marienkirche in Berlin-Mitte statt. Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) lud dazu ein. „Alle sind herzlich willkommen, miteinander zu trauern, des verstorbenen Menschen zu gedenken und den Verletzten, Betroffenen und Angehörigen im Gebet beizustehen“, erklärte eine Sprecherin der EKBO.

Bischof Stäblein und Generalsuperintendentin Helmke sprechen

Bischof Christian Stäblein wird demnach eine kurze Ansprache in der St. Marienkirche halten. Auch Julia Helmke, Generalsuperintendentin und Schirmherrin des CSD-Trucks der EKBO, wird zu Wort kommen. Die Kirche reagiert damit auf den Angriff vom späten Samstagabend, bei dem ein 21-jähriger Mann mit einem Van mehr als ein Dutzend Menschen erfasst und eine Frau tödlich verletzt haben soll.

Ermittlungen zum Täter

Der Verdächtige, Abdul B., ist polizeibekannt und wird nach Angaben eines Polizeisprechers der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet. Die Behörden fahnden weiterhin nach ihm. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar, doch die Polizei geht von einem gezielten Angriff auf die CSD-Teilnehmer aus. Die Stadt steht unter Schock.

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Gedenken und Solidarität

Die Andacht bietet Raum für Trauer und Solidarität. Neben der Kirche haben auch queere Organisationen und Politiker ihre Bestürzung über die Tat ausgedrückt. Die St. Marienkirche ist ein zentraler Ort in der Berliner City, der für offene Gedenkveranstaltungen genutzt wird. Die EKBO betont, dass die Kirche an der Seite der Betroffenen steht und für ein respektvolles Miteinander eintritt.

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