Ein schwerer Anschlag hat den Christopher Street Day (CSD) in Berlin am späten Abend des 25. Juli 2026 überschattet. Die Veranstaltung wurde daraufhin abgebrochen, die Besucher aufgefordert, das Gelände im Tiergarten zu verlassen und die Gegend weiträumig zu meiden.
Tathergang und polizeiliche Maßnahmen
Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Tat gegen 23:15 Uhr am Rande der CSD-Feierlichkeiten. Einzelheiten zum genauen Hergang wurden zunächst nicht bekannt gegeben. Ein Polizeisprecher erklärte, dass die Einsatzkräfte sofort reagiert und den Bereich weiträumig abgesperrt hätten. „Die Sicherheitskräfte haben umgehend alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet“, sagte der Sprecher. „Die Stimmung am Tatort ist gespenstisch.“
Ermittlungen und Hintergründe
Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Nach übereinstimmenden Medienberichten stammt der mutmaßliche Täter aus dem islamistischen Milieu. Die Polizei bestätigte, dass es sich um einen Einzeltäter handele, der bereits polizeibekannt war. Eine Festnahme erfolgte bis zum Morgen nicht. Die Fahndung nach dem Verdächtigen läuft mit Hochdruck. Die Behörden schließen weitere Gefahren für die Bevölkerung nicht aus.
Reaktionen der Politik
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner zeigte sich bestürzt. „Ein toller Tag wurde durch eine schreckliche Tat beendet“, so Wegner in einer ersten Stellungnahme. Er dankte den Einsatzkräften und sicherte den Opfern und Hinterbliebenen umfassende Unterstützung zu. Auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser verurteilte die Tat aufs Schärfste. „Wir werden alles tun, um die Täter zur Rechenschaft zu ziehen und unsere Feier- und Versammlungsfreiheit zu schützen.“
Auswirkungen auf die CSD-Veranstaltung
Der CSD in Berlin begann am Nachmittag als friedliche Demonstration für die Rechte der LSBTIQ*-Gemeinschaft. Tausende Menschen waren auf den Straßen unterwegs. Nach dem Anschlag wurden die Besucher aufgefordert, den Tiergarten zu meiden. Die Stadtwerke Berlin sorgten dafür, dass die Stromversorgung nach einem kurzzeitigen Blackout wiederhergestellt wurde. „Endlich wieder Strom: In ganz Berlin ist ein großes Aufatmen zu hören“, hieß es aus dem Senat. Die Polizei verstärkte ihre Präsenz in der gesamten Innenstadt.
Zusammenfassung
Der Anschlag auf den Berliner CSD hat die Hauptstadt erschüttert. Die Veranstaltung wurde abgebrochen, die Besucher sicher aus dem Gefahrenbereich gebracht. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf einen islamistischen Verdächtigen. In den sozialen Medien kursieren Bilder und Videos, darunter ein Post des Nutzers i_burgerin auf X, der die unmittelbare Szene zeigt. Die Polizei bittet um Mithilfe der Bevölkerung und um das Teilen von sachdienlichen Hinweisen.



