Hitzewelle erreicht neuen Höhepunkt: 41 Grad in Berlin gemessen
Berlin erlebt das heißeste Wochenende seit Jahrzehnten. Am Samstag, den 28. Juni 2026, wurde der Temperaturrekord erneut geknackt: Das Thermometer stieg auf 41 Grad Celsius. Die Hitzewelle hält die Hauptstadt fest im Griff. Für das Wochenende wurden Hitzewarnungen herausgegeben, und die Bevölkerung sucht verstärkt Abkühlung in den Sommerbädern, die alle voll ausgelastet sind.
Sommerbäder unter Druck: Massive Besucherströme
Die Berliner Bäderbetriebe melden, dass sämtliche Sommerbäder aufgrund der extremen Hitze ihre Kapazitätsgrenzen erreicht haben. „Alle Becken sind bis auf den letzten Platz gefüllt. Wir appellieren an die Berliner, auf alternative Abkühlungsmöglichkeiten auszuweichen oder die Bäder zu Stoßzeiten zu meiden“, sagte ein Sprecher der Bäderbetriebe. Die Nachfrage ist so groß, dass zeitweise Zugangsbeschränkungen verhängt werden mussten.
Gefahren durch Hitze und Blitze: Unwetter drohen
Die extreme Hitze bringt nicht nur Sonnenschein, sondern auch zunehmende Unwettergefahr. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor schweren Gewittern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen, die ab den Abendstunden aufziehen könnten. „Nach den Rekordtemperaturen müssen wir nun mit heftigen Gewittern rechnen. Die Bevölkerung sollte sich auf plötzliche Wetterumschwünge vorbereiten“, so ein Meteorologe. Die Gefahr von Blitzeinschlägen und lokalen Überschwemmungen steigt.
Hitzewarnungen und Tipps für die Bevölkerung
Die Stadt Berlin hat Hitzewarnungen für das gesamte Wochenende ausgesprochen. Bürgermeister Kai Wegner appellierte an die Bürger, viel zu trinken, direkte Sonneneinstrahlung zu meiden und ältere Menschen sowie Kinder besonders zu schützen. „Wir erleben eine außergewöhnliche Hitzewelle. Bitte passen Sie auf sich und Ihre Nachbarn auf“, so Wegner. Die Kliniken haben ihre Notfallkapazitäten erhöht, um hitzebedingte Gesundheitsprobleme zu behandeln.
Verkehr und Infrastruktur unter Hitze-Einfluss
Die extreme Hitze wirkt sich auch auf den Verkehr aus. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben Geschwindigkeitsbegrenzungen auf mehreren Straßenbahn- und Buslinien verhängt, um Schäden an den Gleisen und Fahrzeugen zu vermeiden. Zudem kommt es zu Verspätungen. Die Feuerwehr meldet eine erhöhte Anzahl von Einsätzen aufgrund von Hitzekollaps und Bränden. Die Stadt kündigte an, zusätzliche Trinkwasserbrunnen zu installieren.
Ausblick: Wie geht es weiter?
Die Wettervorhersage verspricht zunächst keine Abkühlung. Auch in den kommenden Tagen bleiben die Temperaturen über 35 Grad. Erst für Mitte der Woche wird eine leichte Abschwächung der Hitzewelle erwartet. Die Berliner müssen sich also weiterhin auf extreme Bedingungen einstellen. Die Behörden bleiben in erhöhter Alarmbereitschaft.



