Kultur in Berlin: Spitzenkandidaten diskutieren über Wert und Finanzierung
Berliner Spitzenkandidaten diskutieren über den Wert der Kultur

Diskussionsrunde: Berlins Spitzenkandidaten diskutieren über den Wert der Kultur

Berlin. Geld und Kreativität: In der Akademie der Künste diskutierten die Spitzenkandidaten der Parteien mit Kultur- und Finanzsenator Stefan Evers (CDU). Die Debatte drehte sich um die Bedeutung der Kultur für die Hauptstadt und ihre Finanzierung. Von Elena Philipp, 12.06.2026, 14:26 Uhr.

Von links: Werner Graf (Die Grünen), Stefan Evers (CDU), Moderatorin Anne Schneider, Steffen Krach (SPD) und Elif Eralp (Die Linke). © Timm Kölln.

Die Diskussionsteilnehmer betonten die zentrale Rolle der Kultur für die Identität Berlins. Evers hob hervor, dass Kultur nicht nur ein weicher Standortfaktor sei, sondern auch wirtschaftliche Impulse gebe. Die Kandidaten waren sich einig, dass die Finanzierung der Kultureinrichtungen gesichert werden müsse, jedoch gab es unterschiedliche Ansätze zur Mittelverteilung.

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Werner Graf plädierte für mehr Investitionen in freie Kulturszenen, während Steffen Krach die Bedeutung etablierter Häuser hervorhob. Elif Eralp forderte eine stärkere soziale Komponente in der Kulturförderung. Moderatorin Anne Schneider lenkte die Debatte auf die Frage, wie Berlin trotz knapper Kassen seine kulturelle Vielfalt bewahren könne.

Die Runde endete mit einem Appell an die Politik, Kultur nicht als Luxus, sondern als essenziellen Bestandteil des städtischen Lebens zu betrachten. Die vollständige Diskussion ist in der Mediathek der Akademie der Künste abrufbar.

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