Frühling in Berlin bedeutet, dass die Dixi-Klos anfangen zu stinken. Sommer bedeutet, dass Berlin-Mitte nach Toilette riecht. Ich präzisiere: nach Männerpisse. Mit der Selbstverständlichkeit eines Dreijährigen pinkeln Männer überall in der Stadt hin. Warum nur benutzen sie die Stadt als ihre öffentliche Toilette? Man stelle sich vor, Frauen würden sich das herausnehmen. Eine Kolumne von Aline von Drateln.
Das Problem der Wildpinkler
Es ist ein alltägliches Bild in Berlin: Männer, die einfach an die nächste Hauswand, in die nächste Ecke oder gegen das nächste Gebüsch pinkeln. Die Dreistigkeit, mit der sie dies tun, ist atemberaubend. Sie scheinen keinerlei Scham zu empfinden und nehmen keinerlei Rücksicht auf die Menschen in ihrer Umgebung. Der Geruch von Urin ist in vielen Straßen und Parks allgegenwärtig und trübt den Aufenthalt in der Stadt erheblich.
Warum ist das ein Problem?
Wildpinkeln ist nicht nur unhygienisch und unangenehm, sondern auch illegal. Es verursacht Schäden an Gebäuden und Grünanlagen und trägt zu einem negativen Stadtbild bei. Zudem fühlen sich viele Menschen, insbesondere Frauen und Kinder, durch das öffentliche Urinieren belästigt und verunsichert. Die Frage ist: Warum wird dieses Verhalten toleriert?
Was könnte die Lösung sein?
Mehr öffentliche Toiletten könnten Abhilfe schaffen. Aber auch strengere Kontrollen und höhere Bußgelder für Wildpinkler wären denkbar. Vor allem aber braucht es ein Umdenken in der Gesellschaft. Männer müssen lernen, dass die Stadt nicht ihr privates Urinal ist. Es ist an der Zeit, dass dieses Problem ernst genommen wird und Maßnahmen ergriffen werden, um Berlin sauberer und lebenswerter zu machen.
Fazit
Berlin hat ein Problem mit Wildpinklern, das dringend angegangen werden muss. Die Stadt sollte nicht als öffentliche Toilette missbraucht werden. Es liegt an uns allen, ein Bewusstsein dafür zu schaffen und für eine Änderung des Verhaltens zu sorgen. Denn Berlin ist eine wunderschöne Stadt, die mehr Respekt verdient.



