Biber-Dame Barbara: Von Zug erfasst und gerettet – Umzug nach Frankreich
Biber-Dame Barbara: Zug-Unfall und Rettung

Barbara, eine Biber-Dame, erlebte am Freitagmorgen einen Schockmoment am Bahnhof Türkenfeld in Bayern. Sie tappte in den Gleisbereich und wurde von einem Zug erfasst, wobei sie ein Stück ihres Schwanzes verlor. Mehrere Schulkinder entdeckten den verletzten Nager und wollten ihm helfen, bevor die Bundespolizei eintraf. Die Beamten sperrten die Bahnstrecke, um die Kinder zu schützen, und retteten den Biber. Bei der Tierärztin stellte sich heraus, dass es sich um eine Biber-Dame handelte, die von den Polizisten auf den Namen Barbara getauft wurde.

Rettungsaktion und medizinische Versorgung

Die Bundespolizeiinspektion München berichtete, dass die Kinder kurz davor waren, selbst ins Gleisbett zu steigen, weshalb die Strecke gesperrt wurde. Die Beamten konnten Barbara sicher bergen und zu einer Tierärztin bringen. Dort wurde sie geröntgt und medizinisch versorgt. Die Tierärztin gab eine positive Prognose: Barbara wird den Unfall voraussichtlich überstehen.

Umzug nach Frankreich

Nach ihrer Genesung soll Barbara nach Frankreich umziehen, wo es noch freie Biber-Reviere gibt. In Oberbayern wird der Lebensraum für Biber zunehmend knapper. Die Tierärztin hat die Schulklasse, die den Unfall miterlebte, in die Wildtierstation eingeladen, damit die Kinder den Genesungsprozess verfolgen können.

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