Nach dem tödlichen Angriff am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin durchkämmen Polizisten das Gebiet rund um den Tatwagen. Die Beamten versammelten sich zunächst vor dem Areal im Tiergarten und starteten kurz nach 11:00 Uhr mit der groß angelegten Suchaktion. Ziel ist es, weitere Beweise zu sichern und mögliche Spuren des Täters zu finden.
Hintergrund der Tat
Am späten Samstagabend fuhr ein Mann mit einem Van in eine Menschenmenge am Rande des CSD. Dabei wurden mehr als ein Dutzend Menschen verletzt, eine Frau erlag ihren schweren Verletzungen. Die Polizei fahndet nach dem 21-jährigen Abdul B., der im dringenden Tatverdacht steht. Nach Angaben eines Polizeisprechers ist der Verdächtige polizeibekannt und wird der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet.
Ermittlungen und Reaktionen
Die Behörden gehen von einem islamistisch motivierten Anschlag aus. „Der Verdächtige sei polizeibekannt und werde der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet“, erklärte ein Polizeisprecher. Die Durchsuchung des Gebiets soll unter anderem klären, ob der Täter möglicherweise Helfer hatte oder weitere Beweise am Tatort zurückgelassen wurden. Der CSD in Berlin ist eine der größten Veranstaltungen der queeren Gemeinschaft in Europa. Politiker aller Parteien verurteilten die Tat scharf und sprachen den Opfern und Angehörigen ihr Mitgefühl aus. Die Trauer um die getötete Frau ist groß, viele CSD-Teilnehmer zeigten sich bestürzt.



