Der serbische Tennisstar Novak Djokovic und seine Frau Jelena halten an einem strikten Handyverbot für ihre Kinder fest. Der elfjährige Sohn Stefan und die achtjährige Tochter Tara besitzen kein eigenes Smartphone, wie Djokovic in Wimbledon erklärte. „Wenn alle ihre Freunde eines haben, wollen sie es natürlich auch. Das ist eine schwierige Situation für mich und meine Frau“, sagte der 39-Jährige.
Bildschirmzeit: Schädlich vor einem bestimmten Alter
Djokovic betonte die Überzeugung seiner Familie, dass der Umgang mit Bildschirmen vor einem bestimmten Alter eher schädlich als nützlich sei. „Gleichzeitig sind wir fest davon überzeugt, dass vor einem bestimmten Alter der Umgang mit Bildschirmen meiner Meinung nach eher schädlich als nützlich ist. Daran halten wir uns also“, so der Rekordsieger von 24 Grand-Slam-Titeln. Bereits mehrfach äußerte er sich in der Vergangenheit zu dieser Entscheidung.
Technologie und Kinderschutz: Eine ständige Herausforderung
Djokovic räumte ein, dass die sich ständig weiterentwickelnde Technologie ihn „ständig Gedanken“ darüber mache, wie man Kinder schützen und gleichzeitig grundlegende Bedürfnisse erfüllen könne. „Das ist natürlich nicht einfach. Es ist überall um sie herum. Wir versuchen, das zu kontrollieren, was wir in gewisser Weise kontrollieren können, zumindest, solange sie noch sehr jung sind“, sagte er vor dem Wimbledon-Auftakt am Montag.
Internationale Perspektive: Social-Media-Verbot in Australien
In Australien gilt seit Dezember das weltweit erste Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren. Sie dürfen keine Accounts auf zehn großen Plattformen haben. Die Psychologin Danielle Einstein, eine treibende Kraft hinter dem Verbot, gibt Eltern Tipps zum Umgang mit Smartphone-Nutzung bei Kindern. Djokovics Ansatz spiegelt diese wachsende Besorgnis wider.



