Elyas M'Barek: Abschied von New York – zurück in München
Elyas M'Barek: Abschied von New York – zurück in München

Elyas M'Barek, 44, ist wieder in München. Der Schauspieler und Produzent verbrachte drei Jahre in New York City, bevor er nun endgültig nach Deutschland zurückkehrte. Auf Instagram nahm er seine Follower mit auf eine Abschiedstour durch seine bisherige Wahlheimat und postete am Samstag die letzten Bilder aus der Stadt – inklusive eines Schnappschusses aus dem Flugzeug.

Abschiedstour durch New York

„Alle Sachen sind gepackt und auf dem Weg nach Deutschland. Ich sitze im Flieger und bin dankbar für die letzten Jahre in NYC. Schön, dass ich in den letzten Tagen nochmal in Ruhe Abschied von dieser großartigen Stadt nehmen konnte. Es war eine ganz besondere Zeit, aber jetzt wird es wieder Zeit für daheim“, schrieb M'Barek zu den Bildern. Die Fotos zeigten ihn unter anderem mit seinem Hund im Museum, beim Genuss einer New-York-Pizza und in „Katz's Delicatessen“ – dem berühmten Feinkostgeschäft, das für seine riesigen Pastrami-Sandwiches und die Szene aus dem Film „Harry und Sally“ (1989) bekannt ist.

Rückkehr nach München

„Minga, ich freu mich sehr auf dich“, beendete M'Barek seinen Instagram-Beitrag. Bereits am Sonntag folgte das erste Bild aus Bayern: ein Foto von ihm an einem bayerischen Bergsee. Drei Jahre hatten er und seine Ehefrau Jessica M'Barek, 38, in New York City gelebt. Grund für den Umzug in die USA war damals die Liebe – seine Frau ist US-Amerikanerin.

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M'Bareks Erfahrungen in den USA

M'Barek hatte sich schnell in der neuen Heimat eingelebt. In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ 2025 sagte er, in New York seien die Menschen aus seiner Sicht „offener für andere Meinungen“. Die Stimmung in Amerika komme ihm „nicht so hysterisch“ vor, wie es in den Medien oft dargestellt werde. Über Donald Trump äußerte er: „Für die meisten nicht der Teufel, sondern eben der neue Präsident. Er wurde von sehr vielen Leuten demokratisch gewählt – und man kann nicht so tun, als ob das alles nur Vollidioten sind.“

Herkunft und Akzeptanz

M'Barek, dessen Mutter aus Österreich und dessen Vater aus Tunesien stammt, stellte in New York zudem fest, dass die Frage nach der Herkunft dort „ein bisschen verpönt“ sei. „In New York werde ich maximal gefragt, woher mein Akzent stammt – und bekomme anschließend nie zu hören: ‚Du siehst ja gar nicht aus wie ein Deutscher‘“, so der Schauspieler zur „F.A.S.“. Trotz der Zeit in den USA fühlte er sich berufsbedingt weiterhin „in Europa und Deutschland verwurzelt“.

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