Das Eritrea-Festival in Hofheim im Main-Taunus-Kreis ist am Wochenende komplett friedlich verlaufen. Bereits am Samstag kamen rund 500 bis 600 Personen zu der Veranstaltung, wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte. Vor allem Familien hätten die Feierlichkeiten besucht. Das Festival ging auch am Sonntag weiter.
Sicherheitsmaßnahmen und Waffenverbotszone
Der Main-Taunus-Kreis hatte laut Polizei wie im Vorjahr eine vorübergehende Waffenverbotszone eingerichtet. Der Veranstalter rechnete mit einer Teilnehmerzahl im oberen dreistelligen bis untersten vierstelligen Bereich, wie das Innenministerium in Wiesbaden vorab mitteilte. Den Sicherheitsbehörden lagen keine Erkenntnisse vor, die auf eine konkrete Gefährdung der Veranstaltung oder auf zu erwartende Störungen hätten schließen lassen, so eine Sprecherin.
Rückblick auf frühere Auseinandersetzungen
In den Jahren 2022 und 2023 hatte es bei ähnlichen Veranstaltungen in Deutschland gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Parteien gegeben, wie das Ministerium erläuterte. Am Rande eines Eritrea-Festivals im Juli 2023 in Gießen hatten Gegner der Veranstaltung Polizeibeamte mit Steinen, Flaschen und Rauchbomben angegriffen. Mehrere Beamte wurden verletzt.
Positive Bilanz der Polizei
Laut Innenministerium verlief das Eritrea-Festival 2025 in Hofheim „durchweg friedlich und störungsfrei“. Das Polizeipräsidium Westhessen habe angemessene Einsatzmaßnahmen vorbereitet, „um die Sicherheit und Ordnung sowie einen störungsfreien Verlauf der Veranstaltung zu gewährleisten“. Die Polizei zeigte sich zufrieden mit dem friedlichen Verlauf und dem Familiencharakter des Festes.



