Erneut hat ein Verkaufsstand von Karls Erdbeerhof gebrannt. Am Samstagabend wurde ein Brand in Rövershagen an der Bundesstraße 105 gegenüber dem dortigen Karls Erlebnis-Dorf gemeldet, sagte ein Polizeisprecher. Der betroffene Stand sei abgebrannt. „Das war so eine Holzhütte auf einem Erdbeerfeld, wo man Erdbeeren selber pflücken kann“, sagte Robert Dahl, Geschäftsführer von Karls Erdbeerhof, der dpa.
Polizei geht von Brandstiftung aus
Die Polizei teilte mit, sie gehe dem Verdacht der Brandstiftung nach. Zuerst hatte der „Nordkurier“ berichtet. „Also meine Vermutung ist nicht, dass das zusammenhängt“, sagte Dahl mit Blick auf vorhergehende Brände. Die Ermittlungen laufen.
Zwei weitere Stände in den letzten Wochen zerstört
Erst am Sonntag vor einer Woche wurde der Polizei der Brand eines Erdbeerenverkaufsstandes in Bentwisch bei dem dortigen Einkaufscenter gemeldet. Die Marktbude brannte nach früheren Polizeiangaben beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in voller Ausdehnung. „Der Verkaufsstand in Form einer Erdbeere wurde durch das Feuer vollständig zerstört“, hieß es in einer Mitteilung. Der Schaden wurde auf etwa 5.600 Euro geschätzt. Es sei eine Anzeige wegen Brandstiftung aufgenommen worden. Die Polizei bat um Hinweise.
Außerdem brannte in der Nacht zum 18. Juni ein Erdbeerenverkaufsstand im Rostocker Stadtteil Evershagen. Wie die Polizei damals mitteilte, hatte ein Zeuge zuvor einen lauten Knall wahrgenommen und anschließend Flammen aus dem Verkaufsstand aufsteigen sehen. Zudem beobachtete er demnach mehrere dunkel gekleidete Menschen, die sich vom Tatort entfernten. Auch dieser Stand sei vollständig zerstört worden. Der Schaden wurde auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Die Polizei griff einen 16-jährigen Tatverdächtigen auf, der zudem mit einem gestohlenen E-Scooter unterwegs war.
Ermittlungen laufen
Die Polizei ermittelt in allen drei Fällen wegen Brandstiftung. Ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht, ist noch unklar. Geschäftsführer Dahl äußerte sich zurückhaltend: „Also meine Vermutung ist nicht, dass das zusammenhängt.“ Dennoch sind die Vorfälle für das Unternehmen besorgniserregend.



