Fischer rettet erschöpften Affen vor Phuket aus dem Meer
Fischer rettet erschöpften Affen aus dem Meer vor Phuket

Vor der Küste Thailands haben Fischer einen völlig erschöpften Affen aus dem Meer gerettet. Das Tier trieb fünf Kilometer vor der Küste bei Koh Maphrao (Kokosnussinsel) im Wasser und konnte sich kaum noch über Wasser halten. Die bewegenden Bilder der Rettung veröffentlichte die „Phuket Times“ auf Facebook und lösten damit weltweit Betroffenheit aus.

Rettung mit Schwimmweste und Wasserflasche

Der Fischer entdeckte den Affen, als er in den Gewässern vor Phuket vor Anker lag. Er warf sofort eine Schwimmweste ins Wasser und lockte das Tier mit einer Flasche Wasser zu seinem Boot. Mit letzter Kraft zog sich der Affe an der Reling hoch. Die genaue Dauer, die der Affe bereits im Wasser verbracht hatte, ist nicht bekannt. Auch seine Herkunft bleibt vorerst ein Rätsel.

Langschwanzmakaken sind gute Schwimmer

Eigentlich gelten viele Affen in den Küstenregionen Thailands als außergewöhnlich gute Schwimmer. Vor allem die sogenannten Langschwanzmakaken (Macaca fascicularis) leben auf zahlreichen Inseln und an den Küsten der Andamanensee. Anders als viele andere Affenarten meiden sie das Wasser nicht. Die Tiere suchen in Mangrovenwäldern, an Stränden und in flachen Küstengewässern nach Nahrung, darunter Krabben, Muscheln und andere Meerestiere. Wegen ihrer ungewöhnlichen Lebensweise werden sie manchmal sogar als Seeaffen bezeichnet.

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Gefahren der offenen See

Doch auch ihre Ausdauer hat Grenzen. Auf offener See können Strömungen, Wind und Wellen selbst für geübte Schwimmer zur tödlichen Falle werden. Eine mögliche Erklärung für die Seenotlage ist, dass das Tier von einer Insel abgetrieben wurde oder sich beim Schwimmen zu weit von der Küste entfernt hat. Besonders rund um die Inselwelt der Provinzen Krabi, Phang Nga und Phuket leben solche Makaken-Populationen.

Soziale Netzwerke reagieren erleichtert

Die bewegenden Bilder der Rettung verbreiteten sich innerhalb kürzester Zeit in den sozialen Netzwerken. Tausende Nutzer reagierten erleichtert auf die Rettungsaktion. Ob der Affe inzwischen wieder in die Freiheit entlassen wurde oder von Wildtierexperten versorgt wird, wurde bislang nicht mitgeteilt. Die „Phuket Times“ dokumentierte den Vorfall mit mehreren Fotos, die den Affen zunächst erschöpft im Wasser und dann an Bord des Fischerboots zeigen.

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