Frust, Wut und Tränen: Was haben wir gelacht!
Frust, Wut und Tränen: Was haben wir gelacht

Eine neue Studie der Universität Zürich belegt, dass Lachen in Krisenzeiten eine effektive Bewältigungsstrategie gegen Frust und Wut darstellt. Die Forscher fanden heraus, dass bereits zehn Minuten Lachen den Cortisolspiegel um bis zu 39 Prozent senken kann. „Humor ist ein mächtiges Werkzeug, um emotionale Belastungen zu reduzieren“, erklärt Studienleiter Prof. Dr. Markus Müller.

Humor als Stresspuffer

Die Untersuchung mit 200 Probanden zeigte, dass regelmäßiges Lachen die Resilienz gegenüber alltäglichen Frustrationen erhöht. Teilnehmer, die täglich eine Comedy-Sendung sahen, berichteten von signifikant weniger Wutausbrüchen. „Lachen verändert die Perspektive und hilft, Probleme weniger bedrohlich zu sehen“, so Müller.

Die physiologische Wirkung des Lachens

Neben der Hormonregulation verbessert Lachen die Durchblutung und stärkt das Immunsystem. Die Studie dokumentierte einen Anstieg der natürlichen Killerzellen um 20 Prozent nach einer Lach-Session. „Die körperlichen Effekte sind messbar und nachhaltig“, betont die Co-Autorin Dr. Anna Schmidt.

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Humor in der Krise: Praktische Tipps

Die Forscher empfehlen, bewusst Humor in den Alltag zu integrieren, etwa durch lustige Filme oder Treffen mit Freunden. „Es geht nicht darum, Probleme zu ignorieren, sondern sie mit Leichtigkeit zu nehmen“, sagt Müller. Die Studie erscheint im Fachjournal „Psychosomatic Medicine“.

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