In meinem neuesten Newsletter nehme ich Sie mit auf eine kulinarische Reise durch Berlin. Diesmal geht es um das exklusive Morgenpost-Menü am Wasser, den Sommer-Trend Eistee, internationale Reisgerichte und eine kleine Lektion in Sachen Serviettenetikette. Tauchen Sie ein in die Welt des Genusses!
Morgenpost-Menü im Juli: Blumenkohl und mehr im Carl & Sophie
Beim Probeessen für das Morgenpost-Menü Juli im Restaurant Carl & Sophie im Hotel Abion Spreebogen in Moabit wurde ich gleich zu Beginn mit einem besonderen Gang überrascht: Blumenkohl, Onsen-Ei, Schnittlauch, Croutons und Sauerklee. Die Blumenkohlscheibchen waren knackig und frisch, ganz ohne den oft penetranten Geschmack. Besonders beeindruckt hat mich das Onsen-Ei – das Eiweiß war fest und nicht schlabberig, wie man es leider oft erlebt. Ein gelungener Auftakt!
Das Menü umfasste weitere Köstlichkeiten: Passionsfrucht-Gazpacho mit Jalapeño-Gurke und Paprika-Schaum, Adlerfisch mit Fenchel und Kaviar-Beurre-Blanc, Brust vom Paderborner Landhuhn mit Zucchinipüree und Caponata-Marmelade sowie ein Himbeercremeux mit Schokoladen-Biskuit und Zitrone-Minze-Sorbet. Restaurant-Manager Mehmet Sagmen servierte dazu passende Weine, die das Erlebnis abrundeten. Die Atmosphäre mit Blick auf die Spree und die vorbeiziehenden Schiffe war einfach herrlich. Für Vegetarier und Veganer gibt es übrigens nächste Woche eine spezielle Veggie-Version des Menüs.
Der Sommer-Trend: Eistee erobert die Herzen
Ein weiteres Thema dieses Newsletters ist der Trend zu Eistee. Während die Welt sich oft in Tee- und Kaffeetrinker spaltet, gehört ich klar zur Teefraktion. Ohne meinen Assam am Morgen bin ich unleidlich. Aber Eistee ist mehr als nur ein Getränk für Damenrunden – er ist hipp und wird von gesundheitsbewussten jungen Menschen geschätzt. Der Tee-Experte Eduardo Molino bestätigt: Eistee in allen Variationen ist der heiße Tipp für diesen Sommer, auch im Zusammenhang mit dem Trend zum Alkoholverzicht.
Internationale Reisgerichte: Eine kulinarische Weltreise
Reis ist ein Grundnahrungsmittel, das ganze Ethnien ernährt. Meine erste Begegnung mit Reis war Uncle Ben's, aber heute weiß ich, wie vielseitig Reis sein kann. Von asiatischen Gerichten bis hin zu europäischen Interpretationen – jede Kultur hat ihre eigene Art, Reis zuzubereiten. In Berlin gibt es zahlreiche Restaurants, die Reis in allen Varianten anbieten. Manuela Blisse hat eine spannende Auswahl für Sie zusammengestellt. Lassen Sie sich inspirieren!
Serviettenkunde: Die richtige Etikette
Nach meinem letzten Newsletter erreichten mich viele Fragen zur richtigen Verwendung von Servietten. Hier die Kurzfassung: Falten Sie die Serviette auseinander und legen Sie sie auf den Schoß, die obere Kante bis zum Gürtel. Die untere Kante schlagen Sie zu einem Drittel nach oben – diese Kante dient zum Abtupfen des Mundes. Beim Aufstehen falten Sie die obere Kante über die benutzte untere, dann einmal quer und legen sie links neben den Teller. In Europa gehört die Serviette nie auf den Stuhl oder den Teller. Auch nicht in den Hosenbund oder als Taschentuch verwenden!
Ich hoffe, diese Tipps helfen Ihnen bei Ihrer nächsten Einladung. Genießen Sie den Sommer mit dem Morgenpost-Menü am Wasser, einem erfrischenden Eistee und internationalen Reisgerichten. Herzlichst, Ihr Alexander Uhl
Gastro-News der Woche
- Bar Clara im Fotografiska Berlin feiert den Sommer mit drei Drinks, inspiriert von der Anton-Corbijn-Ausstellung: Personal Jesus, Joshua Tree und Frozen Icon. Mo–Sa ab 18 Uhr, für Museumsgäste ab 12 Uhr.
- Street Food Market: Das vietnamesische Restaurant Tamia lädt am 20. Juni von 13 bis 17 Uhr zu einem Street Food Market mit authentischen Spezialitäten und traditionellen Getränken auf der Terrasse ein.
- Michelin-Sterne: Am 23. Juni werden in Frankfurt die Michelin-Sterne vergeben. Auch Berliner Restaurants hoffen auf Auszeichnungen.



