Gewitterwarnung: Berliner Philharmoniker verkürzen Konzert in der Waldbühne
Gewitter: Philharmoniker verkürzen Waldbühnen-Konzert

Die Berliner Philharmoniker haben ihr traditionelles Saisonabschlusskonzert in der Waldbühne am Donnerstagabend wegen eines drohenden Gewitters verkürzt. Das Spitzenorchester beeilte sich mit dem Programm, nachdem am Himmel Blitze zu sehen waren. Zunächst wurde die Pause verkürzt, dann stand sogar die berühmte Zugabe „Berliner Luft“ von Paul Lincke auf der Kippe. Letztlich spielte das Orchester das Stück doch, forderte das Publikum jedoch auf, währenddessen bereits die Arena zu verlassen.

Ausverkaufte Waldbühne mit 22.000 Plätzen

Die Waldbühne war mit rund 22.000 Plätzen ausverkauft. Auf der Bühne stand neben den Philharmonikern auch Startenor Jonas Kaufmann. Chefdirigent Kirill Petrenko dirigierte Werke von Ottorino Respighi und Giuseppe Verdi. Im Laufe des Abends waren mehrere Blitze am Himmel zu sehen, was die Sicherheitsvorkehrungen verschärfte. Das Konzert wurde live im Fernsehen und Radio übertragen.

Lockere Kleiderordnung wegen Hitze

Wegen der sommerlichen Hitze hatte das Orchester die Kleiderordnung gelockert. Eine Sprecherin erklärte: „Die Herren treten ohne Jackett auf, dafür mit einem schwarzen Hemd als Oberteil.“ Bei den Damen musste das Oberteil nur bis zum Ellenbogen reichen, langärmelige Kleidung war nicht erforderlich. Viele Zuschauer hatten sich mit Fächern gegen die hohen Temperaturen gewappnet. Die Berliner Philharmoniker beenden mit dem Freiluftkonzert traditionell ihre Saison.

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