Thomas Gottschalk ist nach eigenen Angaben momentan krebsfrei. Der 76-jährige Moderator sagte der „Bild“-Zeitung: „Meine letzte Untersuchung im PET hat ergeben, dass ich keinerlei Krebszellen mehr im Körper habe. Das ist eine gute Nachricht, und ich bin natürlich entsprechend froh, dass ich diese Auskunft geben kann.“ Er gehe weiterhin alle drei Monate zur Kontrolle, benötige aber momentan keine Medikamente mehr.
Teilnahme an Forschungsgruppe der Kinderklinik Greifswald
Laut dem Bericht nimmt Gottschalk an einer Forschungsgruppe der Kinderklinik Greifswald teil. Seine Frau Karina Gottschalk erklärte, dass die Krebsart, an der er erkrankt war, besonders häufig bei Kindern vorkomme. Die Klinik forscht an einem Impfstoff, der den Körper gegen Tumorzellen wappnen soll. „Was Kindern hilft, hilft vielleicht auch Thomas. Deswegen probieren wir das aus“, so Karina Gottschalk.
Diagnose und Behandlung
Thomas Gottschalk hatte seine Diagnose im November 2025 öffentlich gemacht. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits zwei Operationen hinter sich, gefolgt von einer Chemotherapie. Gegen Ende des Jahres zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück – unter anderem nach seiner viel kritisierten Moderation der „Bambi“-Verleihung. Im November hatte Gottschalk gesagt, es sei sein wohl größter Fehler, an Engagements und Verträgen festzuhalten, anstatt sich eine Pause zu gönnen.
Keine Prognose der Ärzte
Die Ärzte wagen nach Angaben seiner Frau keine Prognose mehr. „Thomas' Ärzte sagen heute, es ist ohnehin ein Wunder, wie er sich entwickelt hat. Sie wagen gar keine Prognose mehr. Nach der ersten Diagnose war das noch anders. Da haben sie gesagt, die Wahrscheinlichkeit, dass der Krebs selbst nach den OPs wiederkommt, ist relativ groß.“ Nach den jüngsten Untersuchungen würden die Ärzte solche Aussagen nicht mehr tätigen. Gottschalk selbst sagt: „Ich bin nicht vorhersehbar.“
Keine Sehnsucht nach der Bühne
Der Moderator betonte, dass ihm die Bühne nicht fehle. „Mir fehlt gar nichts. Ich habe mich nie so richtig wichtig genommen. Ich habe nie so das Gefühl gehabt: Ohne mich geht es nicht. ‚Wetten, dass..?‘ war im Grunde für mich ein Spaß, den ich mir regelmäßig gegönnt habe.“



