TV-Legende Thomas Gottschalk hat nach monatelanger Krankheit eine positive Nachricht verkündet: Nach Angaben seiner Ärzte ist der 76-Jährige derzeit krebsfrei. „Nach Auskunft der Ärzte bin ich momentan krebsfrei“, sagte Gottschalk der „Bild“-Zeitung. Seine letzte Untersuchung habe ergeben, dass er keinerlei Krebszellen mehr im Körper habe. „Das ist eine gute Nachricht, und ich bin natürlich entsprechend froh, dass ich diese Auskunft geben kann.“
Krebsdiagnose Ende 2025 öffentlich gemacht
Gottschalk hatte Ende November vergangenen Jahres seine Krebserkrankung öffentlich gemacht. Zuvor hatte er bei öffentlichen Auftritten, darunter die Romy-Gala in Kitzbühel und die Bambi-Verleihung in München, einen unsicheren Eindruck hinterlassen, was für Irritationen gesorgt hatte. Die Diagnose löste weithin Betroffenheit aus. Im Dezember verabschiedete er sich von der RTL-Show „Denn sie wissen nicht, was passiert“ und zog sich von der TV-Bühne zurück.
Ehefrau Karina war stets an seiner Seite
Gottschalks Ehefrau Karina begleitete ihn laut dem Bericht zu jedem Arzttermin und jeder Bestrahlung. „Ich habe ihn nie allein gelassen, keine Sekunde“, berichtete sie in dem Interview. Inzwischen trainiert Gottschalk wieder. „Ich mache Krafttraining, zwei- bis dreimal pro Woche kommt ein Personal Trainer. Karina und ich gehen viel spazieren und schwimmen in unserem Pool. Ich muss die Zähne mit der linken Hand putzen, weil es gut für die Koordination des Hirns und des Stehvermögens ist. Ich folge den Ärzten und meinem Personal Trainer, wo es geht“, so Gottschalk.
Geplante Auftritte verschoben
Monatelang war nichts von Gottschalk zu hören gewesen. Ende April wurde eine für den 9. Mai geplante Verleihung des „Goldenen Ochsensepp“ an Österreichs früheren Bundeskanzler Sebastian Kurz, die Gottschalk hätte moderieren sollen, auf den 5. September verschoben. Dem „Spiegel“ schrieb Gottschalk damals: „Ich werde mich vor dem Herbst nicht öffentlich auf die Bühne stellen, weder für Kurz noch für jemanden anderen! Danach schauen wir mal, was die Gesundheit macht.“



