Am vergangenen Wochenende sind in Deutschland viele Menschen beim Baden ums Leben gekommen. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) meldete mehr als 20 Badetote bundesweit. Gleichzeitig knackte die Hitzewelle mehrere Temperaturrekorde.
Rekordhitze in Neißemünde
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) registrierte am Sonntag nach vorläufigen Angaben einen neuen Temperaturrekord für Deutschland. In Neißemünde im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree wurde am Nachmittag ein vorläufiger Höchstwert von 41,7 Grad gemessen. Damit wurde der bisherige Rekord von 41,2 Grad aus dem Jahr 2015 übertroffen.
DLRG warnt vor Badeunfällen
Die DLRG berichtete von über 20 Todesfällen im Zusammenhang mit Badeunfällen an den heißen Tagen. Die genaue Zahl der Opfer könnte noch steigen, da einige Vermisstenfälle noch nicht geklärt sind. Die Lebensretter appellieren an die Bevölkerung, beim Baden besonders vorsichtig zu sein und die Sicherheitsregeln zu beachten. „Jeder Tote ist einer zu viel. Wir bitten die Menschen, nicht überhitzt ins Wasser zu gehen und auf ihre eigene Sicherheit zu achten“, sagte ein Sprecher der DLRG.
Unwettergefahr nach der Hitze
Nach der extremen Hitze drohen nun schwere Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Der DWD hat bereits Unwetterwarnungen für mehrere Regionen herausgegeben. Die Abkühlung kommt mit heftigen Begleiterscheinungen. Besonders in der Mitte und im Süden Deutschlands ist mit Unwettern zu rechnen.
Hitze-Newsblog der Funke Mediengruppe
Die Funke Mediengruppe berichtet in einem Live-Newsblog über die aktuelle Hitzewelle und ihre Folgen. Im Blog werden ständig aktualisierte Informationen zu Temperaturen, Unwettern und Rettungseinsätzen bereitgestellt. Auch die Entwicklung in Europa wird verfolgt, da viele Länder ebenfalls unter extremer Hitze leiden.
Die Behörden raten der Bevölkerung, sich auf die wechselhaften Bedingungen einzustellen und sowohl die Hitze als auch die kommenden Unwetter ernst zu nehmen. Besonders ältere Menschen und Kinder sollten ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen und direkte Sonneneinstrahlung meiden.



