Hitzerekord in Deutschland: DWD korrigiert auf 41,8 Grad
Hitzerekord: DWD korrigiert auf 41,8 Grad

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat den vorläufigen Allzeit-Temperaturrekord des vergangenen Wochenendes nach oben korrigiert. Nach neuen Berechnungen lag die Höchsttemperatur in Möckern-Drewitz (Sachsen-Anhalt) am Samstag bei 41,8 Grad – 0,1 Grad mehr als zunächst gemeldet. Damit löst der Ort Coschen-Neißemünde in Brandenburg als heißesten Ort Deutschlands ab, wo am Sonntag 41,7 Grad gemessen worden waren. Die endgültigen Werte stehen allerdings noch aus.

Messstation fiel kurzzeitig aus

Der DWD teilte mit, dass bei der Verifikation der Daten an der Station Möckern-Drewitz am Samstag zwischen 16.37 und 16.45 Uhr eine „Ausfallzeit“ festgestellt wurde. Aus den Rohdaten gehe hervor, dass die Meldelücke genau den Zeitpunkt der Maximaltemperaturen umfasste. Nachdem die Lücke gefüllt wurde, ergab sich der korrigierte Wert von 41,8 Grad. „Damit löst Möckern-Drewitz den vorbehaltlich kommunizierten Rekord von 41,7 Grad in Coschen ab“, so der DWD.

Mehrheit fordert mehr Hitzeschutz

Nach der Hitzewelle spricht sich eine deutliche Mehrheit der Deutschen für mehr Investitionen in den Hitzeschutz aus. Im ARD-„Deutschlandtrend“ von Infratest dimap befürworten 89 Prozent der Befragten, mehr Geld für den Schutz von Verkehrswegen, Schulen und Krankenhäusern vor Hitze auszugeben. Zwei Drittel der Befragten machen sich große oder sehr große Sorgen, dass der Klimawandel die Lebensgrundlagen zerstört. Frauen äußern diese Sorge mit 74 Prozent deutlich häufiger als Männer (59 Prozent).

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Klimaschutz bleibt wichtig

Eine Mehrheit von 58 Prozent lehnt die Auffassung ab, der Klimaschutz solle angesichts anderer Krisen vorübergehend politisch in den Hintergrund treten. Nur 36 Prozent stimmen dieser Aussage zu. Für den „Deutschlandtrend“ befragte Infratest dimap vom 29. Juni bis 1. Juli insgesamt 1317 Wahlberechtigte ab 18 Jahren in Deutschland telefonisch und online. Die Umfrage ist repräsentativ.

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