Ein tragischer Vorfall erschüttert das Osternienburger Land in Sachsen-Anhalt: Ein American Staffordshire Terrier hat am Mittwochnachmittag die vierjährige Matilda totgebissen. Das Mädchen und der Hund lebten im selben Haushalt – die Halterin ist Matildas eigene Mutter. Die Polizei wurde gegen 16 Uhr von einem Zeugen alarmiert, der die schreckliche Entdeckung gemacht hatte.
Rettungsversuche bleiben erfolglos
Rettungsdienst und Notarzt rückten sofort aus, doch alle Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Kindes feststellen. Nach ersten Erkenntnissen hatte sich der dunkelgraue Rüde in der Wohnung in das Mädchen verbissen. Als die Beamten eintrafen, war das Tier unauffällig. In ihrem Einsatzbericht vermerkten die Polizisten: „Keine gegenwärtige Gefahr durch Hund.“
Hund wurde beschlagnahmt
Ein Beamter des Lage- und Führungszentrums der Polizeiinspektion Dessau-Roßlau bestätigte auf Anfrage den Todesfall. Zugleich sagte er: „Von dem Tier geht keine Gefahr mehr aus. Der Hund wurde beschlagnahmt und an eine Tierschutz-Einrichtung übergeben.“ Die Mutter des getöteten Mädchens wurde von Notfallseelsorgern betreut.
Mutter zeigte enge Bindung zu dem Hund
Die 32-jährige Mutter hatte auf ihren Social-Media-Kanälen immer wieder ihre enge Verbindung zu dem American-Staffordshire-Rüden gezeigt. Noch eine Woche vor der Attacke veröffentlichte sie ein gemeinsames Foto mit dem Tier – darunter die Worte: „Du bist alles für mich“, versehen mit einem roten Herz-Emoji. Die genauen Umstände der Tat sind noch unklar. Die Polizei ermittelt.



