Meine Hündin Betty ist elf Jahre alt und leidet sehr unter der Hitze. Bei 30 Grad in der Wohnung suchte ich nach Wegen, ihr Kühlung zu verschaffen. Hunde können nicht schwitzen – sie regulieren die Körpertemperatur über die Zunge. Daher gilt es vor allem, Kopf und Maul zu kühlen.
Kühlung von innen und außen
Ich begann damit, Bettys Trinkwasser mit einigen Eiswürfeln zu versehen. Das kühle Wasser nahm sie dankbar an. Zusätzlich legte ich ein feuchtes Handtuch in den Kühlschrank und legte es ihr später auf den Rücken. Sie ließ es sich gefallen und legte sich darauf.
Kopf und Pfoten gezielt kühlen
Besonders wichtig war die Kühlung des Kopfes. Mit einem weichen, kühlen Tupfer wischte ich ihr über die Ohren und die Schnauze. Auch die Pfoten kühlte ich mit einem feuchten Tuch, da Hunde dort viel Wärme abgeben. Nach wenigen Minuten atmete sie ruhiger.
Ventilator und Schattenplätze
Ich stellte einen Ventilator auf, der die Luft zirkulieren ließ – aber nicht direkt auf Betty gerichtet. Zudem schuf ich schattige Plätze, indem ich Vorhänge zuzog. Ein kühler Fliesenboden half ihr zusätzlich.
Weitere Tipps für heiße Tage
Bei extremer Hitze sollten Spaziergänge in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegt werden. Asphalt kann schnell zu heiß für Hundepfoten werden. Auch ein Kühlakku unter dem Handtuch oder eine Hundematte mit Kühlgel können helfen. Wichtig: Niemals den Hund mit Eiswasser übergießen – das kann zu Kreislaufproblemen führen.
Dank dieser Maßnahmen ging es Betty bei 30 Grad deutlich besser. Sie war wieder munter und entspannt. Einfache Hausmittel können also viel bewirken.



