„Ich habe in den ersten Wochen noch versucht zu arbeiten“
„Ich habe in den ersten Wochen noch versucht zu arbeiten“

Eltern mit einem Kind: „Ich habe in den ersten Wochen noch versucht zu arbeiten. Aber es ging einfach nicht“

Beim ersten Kind machen viele Eltern noch Pläne – so auch Katharina und Justin. „Ein bisschen naiv“, sagen sie später. Wie sie sich nach den Startschwierigkeiten als Team gefunden haben. Von Anna Behrend, Helen Bielawa und Anna-Lena Schou. 13.06.2026, 07.40 Uhr.

Katharina und Justin wollten nach der Geburt ihres ersten Kindes alles richtig machen. Sie hatten Pläne: Katharina würde nach einigen Wochen wieder arbeiten, Justin würde sich um das Baby kümmern. Doch die Realität sah anders aus. „Ich habe in den ersten Wochen noch versucht zu arbeiten. Aber es ging einfach nicht“, erinnert sich Katharina. Das Baby forderte ihre volle Aufmerksamkeit, Schlafmangel und die emotionale Umstellung machten ihr zu schaffen.

Justin, der eigentlich die Hauptverantwortung für das Kind übernehmen sollte, fühlte sich ebenfalls überfordert. „Wir hatten keine Ahnung, was auf uns zukommt“, gibt er zu. Die ersten Monate waren geprägt von Unsicherheit und Erschöpfung. Die anfängliche Naivität wich schnell der Erkenntnis, dass sie ihre Erwartungen anpassen mussten.

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Nach einigen schwierigen Wochen begannen sie, ihre Rollen neu zu definieren. Sie sprachen offen über ihre Bedürfnisse und Grenzen. „Wir haben gelernt, uns gegenseitig zu unterstützen und Aufgaben fair zu verteilen“, sagt Justin. Heute sind sie ein eingespieltes Team. Die Erfahrung hat sie näher zusammengebracht und gelehrt, dass Perfektion nicht das Ziel ist, sondern gemeinsam durch die Herausforderungen zu gehen.

Ihre Geschichte zeigt, dass der Übergang zur Elternschaft selten nach Plan verläuft. Doch mit Kommunikation und gegenseitigem Verständnis können Eltern ihren Weg finden.

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