Die Berliner Polizei hat in der Nacht zu Sonntag eine illegale Party in einem leerstehenden Fabrikgebäude in Kreuzberg aufgelöst. Rund 200 Gäste hatten sich dort versammelt, um zu feiern. Der 28-jährige Organisator wurde vorläufig festgenommen.
Polizei rückt mit Großaufgebot an
Gegen 2 Uhr nachts gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein. Anwohner hatten sich über laute Musik und Grölen beschwert. Die Beamten rückten mit einem Großaufgebot an. Vor Ort trafen sie auf rund 200 Partygäste, die in der ehemaligen Fabrikhalle tanzten. Die Polizei forderte Verstärkung an, um die Menschenmenge zu kontrollieren.
Verstöße gegen Corona-Regeln
Die Party fand trotz der geltenden Corona-Beschränkungen statt. Die Gäste hielten weder Abstand noch trugen sie Masken. Die Polizei stellte die Personalien aller Anwesenden fest. Gegen den Organisator wird nun wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ermittelt. Ihm droht eine Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe.
Ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit
In den letzten Wochen hatte es in Berlin mehrfach illegale Partys gegeben. Die Polizei betont, dass sie konsequent gegen solche Veranstaltungen vorgeht. Ein Sprecher sagte: „Wir werden nicht dulden, dass die geltenden Regeln missachtet werden.“ Die Ermittlungen dauern an.



