Schlagersängerin Isi Glück hat mit deutlichen Worten auf einen mutmaßlichen Becherwurf während eines Auftritts in Wien reagiert. In einem auf Instagram veröffentlichten Video zeigt sich die 35-Jährige sichtlich verärgert. „Den Becherwerfer da vorhin? Richtig asozial“, sagte sie in dem Clip. Ihr Kameramann habe den Vorfall gefilmt und möglicherweise den Werfer erfasst. Zudem sei ein Zuschauer im vorderen Bereich von dem Becher am Kopf getroffen worden, so Glück.
Sängerin kündigt Anzeige an
Zu dem Video schrieb die Interpretin des Hits „Ich schieß mich weg“: „Nur weil ihr in einer Masse von Menschen steht, seid ihr nicht anonym! Zwei Becherwerfer wurden bereits von mir angezeigt in der Vergangenheit!“ Damit macht sie deutlich, dass sie solche Vorfälle nicht toleriert. Die Reaktionen unter dem Post fielen gemischt aus: Während viele Nutzer den Becherwurf verurteilten, meinte ein User, als Bühnenkünstlerin müsse man mit solchen Vorfällen rechnen. Glück reagierte darauf ironisch in einer Instagram-Story: Sie hätte wohl ihre Jobbeschreibung besser lesen müssen, wenn Becherwürfe einfach hinzunehmen seien.
Vorfall beim „Baller Island“-Festival
Nach Informationen der „Bild“-Zeitung ereignete sich der Vorfall am vergangenen Wochenende beim „Baller Island“-Festival im Rahmen des Donauinsel Open Air in Wien. Die Sängerin trat dort vor tausenden Besuchern auf. Der mutmaßliche Becherwurf sorgte für Aufsehen und zeigt erneut die Problematik von Gegenständen, die aus dem Publikum auf die Bühne geworfen werden. Isi Glück betonte, dass sie bereits in der Vergangenheit zwei Becherwerfer angezeigt habe, und kündigte an, auch in diesem Fall rechtliche Schritte zu prüfen. Die Diskussion um das Verhalten von Festivalbesuchern und die Sicherheit von Künstlern wird durch diesen Vorfall neu entfacht.



