Potsdamer Jugendforum Nachhaltigkeit vor dem Aus: Aktivisten erheben schwere Vorwürfe gegen Träger
Jugendforum Nachhaltigkeit vor dem Aus: Aktivisten erheben Vorwürfe

Jugendforum Nachhaltigkeit in Potsdam: Aktivisten werfen Träger Sabotage vor

Das Kompetenzzentrum für Kinder- und Jugendbeteiligung Brandenburg (KiJuBB) hat eigentlich den Auftrag, das Engagement junger Menschen zu fördern. Doch nun erheben ehemalige Ehrenamtliche des Jugendforums Nachhaltigkeit schwere Vorwürfe gegen den Träger. In einem auf Instagram veröffentlichten Statement werfen sie dem KiJuBB vor, die Arbeit des Forums systematisch behindert zu haben.

Vorwürfe der Aktivisten

„Nach anfänglich guter Zusammenarbeit hat das KiJuBB versucht, uns Stück für Stück die Kontrolle über unser Projekt zu entziehen“, heißt es in dem Statement. Die ehemaligen Ehrenamtlichen berichten von mangelnder Unterstützung, fehlender Transparenz und einem Klima des Misstrauens. Das Jugendforum Nachhaltigkeit, das sich für ökologische und soziale Themen einsetzte, steht nun vor dem Aus.

Die Aktivisten kritisieren insbesondere, dass der Träger ihre Eigeninitiative nicht gefördert, sondern im Gegenteil ausgebremst habe. „Statt uns zu unterstützen, wurden uns immer wieder Steine in den Weg gelegt“, so die ehemaligen Mitglieder. Sie werfen dem KiJuBB vor, die Arbeit des Forums gezielt sabotiert zu haben.

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Reaktionen und Hintergründe

Das KiJuBB ist eine Einrichtung des Landes Brandenburg, die die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Region stärken soll. Der Träger des Kompetenzzentrums ist derzeit nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Das Jugendforum Nachhaltigkeit war ein Projekt, das jungen Menschen die Möglichkeit geben sollte, sich aktiv für Nachhaltigkeitsthemen einzusetzen. Nun befürchten die Aktivisten, dass das Forum ohne die nötige Unterstützung nicht weitergeführt werden kann.

Die Vorwürfe werfen ein Schlaglicht auf die Schwierigkeiten der Jugendbeteiligung in Brandenburg. Während das Land offiziell die Partizipation junger Menschen fördert, scheinen in der Praxis oft bürokratische Hürden und mangelnde Kooperation die Arbeit zu erschweren. Die ehemaligen Ehrenamtlichen hoffen nun, dass ihre öffentliche Kritik zu einer Verbesserung der Situation führt.

Das Jugendforum Nachhaltigkeit hatte in der Vergangenheit mehrere Aktionen und Projekte initiiert, unter anderem zu den Themen Klimaschutz, Müllvermeidung und nachhaltige Mobilität. Mit dem drohenden Aus verlieren junge Menschen in der Region eine wichtige Plattform für ihr Engagement.

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