Seit Jahren gelten die beiden Brunnenanlagen am Wittenbergplatz in Berlin-Schöneberg, unweit des KaDeWe, als Schandfleck. Umhüllt von wenig ansehnlichen Bauzäunen, die aus Sicherheitsgründen 2022 aufgestellt wurden, präsentieren sich die Brunnen in einem desolaten Zustand. Doch nun gibt es Hoffnung: Das Bezirksamt hat eine temporäre Lösung in Aussicht gestellt, die die Bauzäune überflüssig machen und den Brunnen ein neues Gesicht verleihen soll.
Bezirksstadträtin macht Hoffnung
Bezirksstadträtin Saskia Ellenbeck (Grüne) teilte mit, dass das Bezirksamt guter Dinge sei, „in den nächsten Wochen eine temporäre Lösung zu präsentieren, sodass keine Bauzäune mehr notwendig sind und die Brunnen ein neues Gesicht bekommen“. Weitere Details wollte Ellenbeck noch nicht verraten. Sobald alles in trockenen Tüchern sei, wolle man die Öffentlichkeit informieren.
Sanierungskosten von rund einer Million Euro
Die Brunnen „Die Lebensalter“ und „Berliner Fenstergucker“ wurden in den 1980er-Jahren von Bildhauer Waldemar Grzimek geschaffen. Lange Zeit fehlte das Geld für eine Sanierung, die rund eine Million Euro kosten soll. Aus Sicherheitsgründen wurden 2022 Bauzäune aufgestellt, die das Erscheinungsbild zusätzlich beeinträchtigen. Viele Berlinerinnen und Berliner, die Wert auf Ästhetik legen, hoffen nun auf eine baldige Verbesserung.
Die Ankündigung des Bezirksamts lässt darauf schließen, dass die unansehnlichen Bauzäune bald der Vergangenheit angehören könnten. Ein genauer Zeitplan steht jedoch noch aus. Die temporäre Lösung soll zunächst den aktuellen Missstand beheben, während langfristig weiter an einer dauerhaften Sanierung gearbeitet wird.



