Kelkheim gedenkt getöteter Frau nach Machetenangriff – 400 Menschen bei Trauerfeier
Kelkheim gedenkt getöteter Frau nach Machetenangriff

Nach dem mutmaßlichen Mord an einer 58-jährigen Frau in Kelkheim hat die Stadt der Getöteten gedacht. Rund 400 Menschen nahmen nach Angaben der Stadt an der Gedenkstunde teil, darunter Vertreter von Polizei, Notfallseelsorge und Feuerwehr, die nach der Tat im Einsatz waren.

Bürgermeister zeigt sich erschüttert

„Die abscheuliche Gewalttat am vergangenen Dienstag in der Stadtmitte hat uns tief erschüttert“, hieß es auf Instagram in der Einladung zur Gedenkstunde. Neben Bürgermeister Albrecht Kündiger und dem Ersten Stadtrat Dirk Hofmann nahmen auch die Pfarrer der evangelischen und katholischen Kirche am Gedenken teil und hielten Ansprachen, ebenso wie ein Vertreter der katholischen Kroatischen Gemeinde. Mit einem Bild wurde an die Getötete erinnert, zudem wurden Spenden gesammelt.

Hintergründe der Tat

Ein 60-jähriger Kroate soll seiner 58-jährigen Ehefrau am Dienstagabend mit einer Machete „mindestens 30 abgrenzbare Stich- und Schnittverletzungen im Bereich des Kopfes, Halses, Nackens und Oberkörpers zugefügt haben“, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Zahlreiche Passanten wurden Zeugen des Angriffs. Die Frau starb noch am Tatort. Der Mann habe „aus übersteigertem Besitzdenken und Eifersucht“ gehandelt, so die Staatsanwaltschaft. Er sitzt wegen des Verdachts des Mordes in Untersuchungshaft.

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