Drei Schwerverletzte nach Kellerbrand in Treptow-Köpenick
Kellerbrand in Treptow-Köpenick: Drei Schwerverletzte

In der Nacht zu Sonntag ist es in einem Wohnhaus in der Wendenschloßstraße in Berlin-Treptow-Köpenick zu einem schweren Kellerbrand gekommen. Drei Menschen erlitten schwere Verletzungen, acht weitere wurden leicht verletzt, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte. Der Brand war gegen 0:30 Uhr ausgebrochen und hatte rund 50 Quadratmeter der Kellerfläche erfasst.

Rettung aus verrauchtem Gebäude

Die Feuerwehr wurde um 0:30 Uhr alarmiert. Aufgrund der starken Rauchentwicklung war das Treppenhaus des Mehrfamilienhauses nicht mehr passierbar. Die Einsatzkräfte retteten drei Personen mit Hilfe von Leitern aus Fenstern des Gebäudes. Eine weitere Person wurde mit einer Brandfluchthaube durch das verrauchte Treppenhaus ins Freie gebracht. Acht weitere Bewohner konnten sich eigenständig aus dem Haus retten, bevor die Feuerwehr eintraf.

Der Sprecher der Feuerwehr erklärte: „Die Verqualmung war so stark, dass wir die Menschen nur über Leitern und mit speziellen Atemschutzhauben evakuieren konnten. Die Schwerverletzten wurden umgehend in umliegende Krankenhäuser gebracht.“ Die leichter Verletzten wurden vor Ort versorgt, mussten jedoch nicht stationär aufgenommen werden.

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Ermittlungen zur Brandursache

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz, darunter mehrere Löschfahrzeuge, Drehleitern und Rettungswagen. Nach rund zwei Stunden war der Brand unter Kontrolle. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung liegen bisher nicht vor. Es wird davon ausgegangen, dass der Brand im Kellerraum ausgebrochen ist, der als Abstellfläche diente.

Der Sachschaden am Gebäude wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Das Haus ist vorerst bewohnbar, jedoch sind einige Wohnungen aufgrund der Rauchschäden vorübergehend nicht nutzbar. Die betroffenen Bewohner wurden von der Stadtverwaltung in Notunterkünften untergebracht.

Hintergrund: Kellerräume als Brandrisiko

Brände in Kellerräumen sind besonders tückisch, da sie sich schnell ausbreiten können und oft unbemerkt bleiben, bis eine starke Rauchentwicklung entsteht. Die Feuerwehr Berlin rät daher, Kellerräume nicht als Lager für brennbare Materialien zu nutzen und Rauchmelder auch in diesen Bereichen zu installieren. Im aktuellen Fall hat die schnelle Evakuierung durch die Feuerwehr vermutlich Schlimmeres verhindert.

Der Vorfall in Treptow-Köpenick zeigt erneut, wie wichtig Brandschutzmaßnahmen und regelmäßige Überprüfungen von Gebäuden sind. Die Ermittlungen werden in den nächsten Tagen fortgesetzt, und die Feuerwehr wird die Behörden bei der Brandursachenermittlung unterstützen.

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