KI-Schrott raubt Berlin die Coolness: Eine Abrechnung
KI-Schrott raubt Berlin die Coolness: Abrechnung

Berlin, die Hauptstadt der Kreativität und Subkultur, verliert zunehmend ihren einzigartigen Charme. Schuld daran ist der sogenannte „AI Slop“ – lieblos von Künstlicher Intelligenz generierter Content, der die Nischen der Stadt erobert hat. Speisekarten, die früher handgeschrieben oder individuell gestaltet waren, sehen jetzt aus wie aus dem Baukasten. Flyer für Konzerte und Partys wirken austauschbar. Die Coolness weicht einer glatten, langweiligen Ästhetik.

Der Verlust des Individuellen

Wo einst liebevoll gestaltete Handletterings und kreative Layouts die Läden und Veranstaltungen prägten, dominieren nun standardisierte Schriftarten und generische Bilder. Die Berliner Hermannstraße ist nur ein Beispiel: KI-generierte Werbung für eine Veranstaltung hängt dort, doch sie könnte überall sein. Der persönliche Touch, der Berlin ausmachte, verschwindet.

Eine Abrechnung mit der Gleichmacherei

Als Redakteur der Berliner Morgenpost beobachte ich diesen Trend mit Sorge. Berlin war immer ein Ort der Rebellion gegen den Mainstream. Doch der „AI Slop“ macht alles gleich. Die Läden, die einst als Geheimtipps galten, wirken nun wie austauschbare Ketten. Die Individualität weicht der Effizienz.

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Dabei geht es nicht darum, Technologie zu verteufeln. KI kann ein nützliches Werkzeug sein, aber sie sollte nicht die Seele einer Stadt ersetzen. Die Berliner Kreativszene muss sich wehren, sonst verliert die Stadt, was sie besonders macht: ihre unangepasste Coolness.

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