Kylie Jenners Köchin klagt: Fehlgeburt durch zu harte Arbeit?
Kylie Jenners Köchin klagt: Fehlgeburt durch Arbeit?

Eine frühere Privatköchin von Kylie Jenner (28) hat in Los Angeles Klage eingereicht. Die Frau wirft der Multimillionärin vor, sie trotz einer Risikoschwangerschaft zu körperlich extrem belastender Arbeit gezwungen zu haben, was zu einer Fehlgeburt geführt habe. Die Klage wurde am 26. Juni 2026 bekannt.

Zwölf-Stunden-Tage trotz Risikoschwangerschaft

Die Köchin arbeitete seit November 2024 für Jenner. Ihr Pensum: zwölf Stunden am Tag, fünf Tage die Woche. Im Dezember 2024 teilte sie ihren Vorgesetzten mit, dass sie im dritten Monat schwanger sei und wegen einer Risikoschwangerschaft Schonung brauche. Statt Entlastung soll die Arbeit weiter körperlich hart geblieben sein.

An Silvester 2024 soll die Köchin dazu angewiesen worden sein, „schwere Lebensmittel ohne Hilfe über die Straße und bergauf zu heben und zu transportieren“. Danach sei ihr schwindelig geworden, sie habe gewürgt und nach Luft gerungen.

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Zusammenbruch auf Kindergeburtstagsfeier

Der nächste Vorwurf betrifft die Kindergeburtstagsfeier von Jenners Tochter Stormi (8) am 1. Februar 2025 in Palm Springs. Die Ex-Köchin behauptet, sie habe arbeiten müssen, nicht genug Hilfe bekommen. In der Klage heißt es: „Aufgrund von Erschöpfung und übermäßiger körperlicher Belastung brach sie während der Veranstaltung im Badezimmer emotional zusammen.“

Noch am selben Abend habe sie extreme körperliche Erschöpfung gespürt. Am nächsten Morgen hatte sie starke Blutungen. Die Frau fuhr ins Krankenhaus. Dort sei ihr mitgeteilt worden, dass ihr Kind keinen Herzschlag mehr hätte und sie ihr ungeborenes Baby verloren habe.

Vorwurf: Fehlende Rücksichtnahme nach Fehlgeburt

Der Klage zufolge soll ein Vorgesetzter sie wegen ihrer Trauer gerügt haben. „Hör einfach auf. Du bringst Kylie aus der Fassung. Du machst sie depressiv“, wird der Mitarbeiter in der Klage zitiert. Die Köchin fordert Schadenersatz in bislang nicht genannter Höhe. Sie wirft Jenner unter anderem fehlende Rücksichtnahme, Schwangerschaftsdiskriminierung, Belästigung und unrechtmäßige Kündigung vor.

Weitere Klagen gegen Kylie Jenner

Es ist nicht die erste Klage aus Kylies Jenners Personalumfeld in diesem Jahr. Im April hatte eine frühere Haushälterin Klage eingereicht. Sie behauptete, sie sei wegen ihrer Religion und ihrer Herkunft diskriminiert worden. Nach ihrer Darstellung machte das Arbeitsumfeld sie krank. Sie habe sogar Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung entwickelt. Die Mitarbeiterin kündigte im August 2025, ein Jahr nach Arbeitsbeginn.

Nur kurze Zeit später folgte die nächste Klage: Juana Delgado Soto, ebenfalls eine frühere Haushälterin, erhob ähnliche Vorwürfe. Sie behauptete, über Jahre von anderen Mitarbeitern schlecht behandelt worden zu sein.

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