Mallorca-Urlaub im Krankenhaus: Streamerin Kunshikitty stürzt in Gully
Mallorca: Streamerin Kunshikitty stürzt in Gully

Ein harmloser Spaziergang an der Strandpromenade von Palma de Mallorca endete für Twitch-Star Kunshikitty (30, bürgerlich Eileen) im Krankenhaus. Am zweiten Tag ihrer Reise trat die deutsche Streamerin auf einen defekten Gullydeckel, stürzte und verletzte sich vor laufender Kamera. Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Freitag, als sie für eine Abkürzung den Grünstreifen neben dem gepflasterten Gehweg überquerte. Der Livestream auf Twitch zeigte, wie sie plötzlich wegsackte und zu Boden fiel, ihr rechtes Bein umklammerte und vor Schmerzen fluchte.

Unfall mit Folgen: Prellung und Schürfwunde

Der Gullydeckel gab nach, als Kunshikitty darauftrat. Sie rutschte bis zum Schienbein in die Öffnung und stürzte. Glücklicherweise befand sich eine Sanitätsstation nur wenige Meter entfernt. Die Streamerin hinkte dorthin und fragte zunächst nur nach Desinfektionsmittel, doch die Sanitäter bestanden auf einem Transport ins Krankenhaus. Ihr Kameramann beendete den Livestream. Später meldete sie sich in einem Instagram-Clip aus dem Krankenhaus: „Wurde geröntgt und es ist zum Glück nur eine starke Prellung und ’ne eklige Schürfwunde.“ Sie betonte, dass die Sanitäter mehrfach verneint hätten, dass sie mit Uber zum Arzt fahren könne, da die Verletzung „seeeehr weird“ ausgesehen habe.

Kosten von 1900 Euro – Schmerzensgeld möglich

Der Fehltritt war nicht nur schmerzhaft, sondern auch teuer. Insgesamt entstanden Kosten in Höhe von 1900 Euro, wie Kunshikitty in dem Clip erklärte. Sie hofft, dass die Krankenkasse die Kosten übernimmt. Am nächsten Tag schlüsselte sie die Rechnung genauer auf: 1300 Euro entfielen auf die Fahrt mit dem Rettungswagen, weitere 600 Euro auf die Behandlung. Die Sanitäter wiesen darauf hin, dass sie möglicherweise Anspruch auf Schmerzensgeld gegen die Stadt habe – bis zu 5000 Euro seien denkbar. Auf eine BILD-Anfrage, ob sie bereits rechtliche Schritte eingeleitet habe, antwortete sie bislang nicht.

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Zuschauer zweifeln an Echtheit – Streamerin wehrt sich

Einige Zuschauer warfen Kunshikitty vor, den Unfall inszeniert zu haben, um Klicks und Aufmerksamkeit zu generieren. Die Streamerin wies die Vorwürfe deutlich zurück: „Wer glaubt, das war Absicht (…), ist eh komplett lost.“ Sie betonte, dass der Sturz real und schmerzhaft war. Der Vorfall zeigt, wie schnell ein harmloser Spaziergang zu einem kostspieligen und schmerzhaften Erlebnis werden kann – selbst für erfahrene Internetstars.

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