Nino Lopes arbeitet seit 2020 als Multimedia-Redakteurin für BILD und produziert Video-Beiträge zu Medizinthemen, aktuellen Ereignissen sowie zur Ukraine und ihrem Heimatland Georgien. Ihren beruflichen Werdegang beschreibt sie als vielseitig und von verschiedenen Tätigkeiten geprägt.
Studium und erste Jobs in Deutschland
Seit 2001 lebt Lopes in Deutschland. Sie studierte in Köln Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Pädagogik und Portugiesisch. Während des Studiums finanzierte sie sich ihren Lebensunterhalt unter anderem als Au-pair, mit Putzjobs und als Kellnerin. Nach dem Abschluss arbeitete sie als Casting-Redakteurin für Reality-Formate wie „Frauentausch“.
„Ich habe in dieser Zeit viele Erfahrungen gesammelt, die mir heute helfen, mich in verschiedene Lebenswelten hineinzuversetzen“, so Lopes über ihre Anfänge.
Aktuelle Berichterstattung und Themenschwerpunkte
Heute liegt ihr Fokus auf medizinischen Themen, aktuellen Nachrichten sowie der Berichterstattung über die Ukraine und Georgien. Zu ihren jüngsten Artikeln zählen unter anderem Beiträge über das Metallica-Rekordkonzert im Olympiastadion Berlin mit 95.000 Fans, einen Tinder-Schwindler, der 8,57 Millionen Euro ergaunert haben soll, und die Friedensdebatte um den Ukraine-Krieg.
Lopes berichtete auch über einen russischen Überläufer, der als Scharfschütze für die Ukraine kämpft und sich von Trump verraten fühlt, sowie über einen Militärarzt, der 29 Monate in Putins Gefängnis überlebte. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Georgien: Sie thematisierte Wahlbetrug, Polizeigewalt und willkürliche Festnahmen, die auf Putins Marionette zurückgeführt werden, sowie den Fall einer Journalistin im Hungerstreik, die seit 27 Tagen nichts gegessen hat.
Engagement für Georgien und die Ukraine
Besonders am Herzen liegt Lopes die Situation in Georgien. In einem ihrer Artikel geht es um den schlimmen Verdacht, dass Thailänderinnen als „Eierfarm“ missbraucht wurden. Auch der Kalender „Heldenhunde der Ukraine“, der Vierbeiner zeigt, die im Krieg Leben retten, ist ein Beispiel für ihre vielseitige Berichterstattung.
„Es ist mir wichtig, Geschichten zu erzählen, die oft übersehen werden“, betont Lopes. Ihre Arbeit verbindet persönliche Erfahrungen mit journalistischer Sorgfalt.



