Norwegen-Fan verweigert das Wikinger-Rudern
Es sind ikonische Bilder dieser Weltmeisterschaft: Seit Wochen „rudern“ Spieler und Fans der norwegischen Nationalmannschaft auf dem Trockenen – nicht nur in Stadien und auf Straßen, sondern auch im Parlament, in Kindergärten oder bei Festivals. Sogar Kronprinz Haakon (52) mischte sich nach dem überraschenden Sieg gegen Brasilien im Achtelfinale unter die feiernde Menge und ruderte mit. Doch ein Fan macht nicht mit: Emil Lappen.
Der einzige Nicht-Ruderer im Stadion
Emil Lappen wurde mitten in der Menge beim Spiel Norwegens gegen den Topfavoriten Frankreich (1:4) entdeckt. Während alle um ihn herum den viralen Trend „Viking Row“ ausführten, saß er mit ausdruckslosem Gesicht da und weigerte sich teilzunehmen. Der Sender „Sky“ machte den Ruder-Muffel ausfindig, wie die „Sun“ berichtet.
Lappens Begründung: Dumm und historisch falsch
Lappen erklärte: „Ich finde das einfach total dumm … und nervig, und ich wollte das nicht machen.“ Der selbst ernannte Historiker fügte hinzu: „Es ist sachlich falsch, sie sind nicht gerudert – sie sind über den Atlantik gesegelt.“ Damit stellt er den Trend infrage, der auf der Darstellung der Wikinger als Ruderer basiert.
Der Ursprung des Trends: Wikinger-Fotoshooting
Die norwegischen Stars nahmen vor dem Turnier an einem außergewöhnlichen Fotoshooting teil, bei dem sie sich als echte Wikinger verkleideten und mit Requisiten ausgestattet waren. Zunächst gab Martin Ødegaard (27) den Ton an, indem er vorn im „Boot“ die Trommel schlug. Inzwischen hat Superstürmer Erling Haaland (25) das Ruder übernommen und gibt mit der Trommel die Ruder-Geschwindigkeit vor.
Viertelfinale gegen England: Lappen bleibt stur
Norwegen trifft heute im Viertelfinale in Miami auf England (23 Uhr, MagentaTV und Liveticker). Der Reporter befragte Lappen zu dem Kracherspiel. Dieser bestätigte, dass er die Mannschaft bequem von seinem Sessel aus anfeuern werde, fügte aber hinzu: „Sie können gewinnen, was sie wollen, ich werde NICHT rudern.“



