Hollywood-Schauspielerin Olivia Wilde (42) ist überzeugt, dass sie ohne das schnelle Eingreifen ihres Kollegen Walton Goggins (54) bei den Dreharbeiten zu „Cowboys & Aliens“ gestorben wäre. Im Podcast „Armchair Expert“ erklärte die 42-Jährige: „Walt Goggins hat mir bei diesem Film das Leben gerettet. Ich hatte einen sehr schweren Reitunfall, und er hat mich gerettet.“
Übermut am Set: Galopp durch die Wüste
Wilde schilderte, dass die Reit-Szenen für den Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2011 nach einer Weile in Übermut umschlugen. „Da galoppierten Daniel Craig, Harrison Ford und ich im Vollsprint quer durch die Wüste, mit 40 Pferden hinter uns“, erinnerte sie sich. Die Schauspieler hätten sich gegenseitig herausgefordert.
Als vor ihr plötzlich ein unerwarteter Graben auftauchte, wurde Wilde von ihrem Pferd abgeworfen. Sie landete auf dem Boden hinter einem Erdwall, „was bedeutete, dass alle Pferde hinter mir mich nicht sehen konnten.“ In diesem Moment erwartete sie, von den nachfolgenden Tieren zertrampelt zu werden.
Goggins‘ Heldentat: Sekundenschnelle Reaktion
Doch Goggins reagierte „in Sekundenbruchteilen“. Er lenkte sein Pferd seitwärts direkt vor Wilde und schützte so ihren Körper. „Die Leute teilten sich zu beiden Seiten um uns herum auf und dachten, er sei einfach verrückt geworden, aber er schützte meinen Körper auf dem Boden. Und deshalb verdanke ich ihm mein Leben. Es ist verrückt. Er ist ein echter Held“, so Wilde.
Walton Goggins, bekannt aus Serien wie „The White Lotus“ (dritte Staffel, 2024), wird von Wilde als Lebensretter gefeiert. Olivia Wilde arbeitet neben der Schauspielerei auch als Regisseurin; ihr Film „Don't Worry Darling“ mit Harry Styles und Florence Pugh sorgte für Aufsehen. Ab dem 30. Juli ist sie mit dem Thriller „The Invite“ in deutschen Kinos zu sehen, an der Seite von Seth Rogen, Penélope Cruz und Edward Norton.



