Pamela Anderson: „Weniger ist mehr“ – Plädoyer für natürliche Hautalterung
Pamela Anderson: Weniger ist mehr – Plädoyer gegen Jugendwahn

Pamela Anderson, 59, hat sich in einem Interview mit dem US-Magazin „People“ klar gegen den Jugendwahn in Hollywood positioniert. Die Schauspielerin, die jahrzehntelang als Sexsymbol galt, betonte, dass reife Haut nichts sei, wogegen man ankämpfen müsse, sondern etwas, das man pflegen sollte. „Weniger ist mehr“, sagte Anderson. „Man braucht keine komplizierte Routine und auch keine Dutzende von Produkten.“

Natürliche Hautpflege statt Anti-Aging-Overkill

Anderson erklärte, sie wolle ihr Gesicht nicht mit Unmengen an Cremes und Seren „vollklatschen“, um jünger auszusehen. Stattdessen setze sie auf eine minimalistische Pflegeroutine. „Reife Haut ist nichts, wogegen man ankämpfen muss, sondern etwas, das man pflegen sollte“, so die 59-Jährige. Im Gespräch mit „People“ machte sie zudem Werbung für ihre eigene vegane Skincare-Marke. Damit wolle sie Produkte anbieten, die die Haut zwar pflegen, aber „das feiern, was du bist, und nicht das, wozu die Gesellschaft dich verführen will“.

Imagewandel: Ohne Make-up vor die Kamera

Seit fast drei Jahren zeigt sich Anderson vor der Kamera meist komplett ohne Make-up – ein Schritt, der ihrem engsten Umfeld missfiel. Ihre Söhne und ihre Agenten hätten ein Glamourteam für die Schauspielerin gefordert. Die beeindruckte das offensichtlich wenig. „Ich weiß selbst, wie ich ein Kleid anziehe. Ich brauche niemanden, der mir die Bluse zuknöpft. Ich schaffe das“, sagte sie selbstbewusst.

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Rückzug nach Kanada: „Eine Art Heimkehr“

Anderson, die durch die Serie „Baywatch“ als Schauspielerin berühmt wurde und deren Image lange von einem geleakten Sextape mit Ex-Mann Tommy Lee geprägt war, hat in den vergangenen Jahren einen tiefgreifenden Wandel durchgemacht. Sie zog zurück in ihre Heimat Kanada, um sich auf sich selbst zu besinnen. „Man könnte sagen, dass es eine Art Heimkehr war, um mein Leben zu betrachten und mich daran zu erinnern, wer ich war – nicht, was andere Leute mir sagten, wer ich war“, so Anderson. „Ich wollte nicht, dass irgendetwas, das mir passiert war, mich definierte.“

Authentizität trotz Product Placement

Trotz des Product Placements für ihre eigene Marke wirken Andersons Aussagen authentisch. Sie hat in den vergangenen Jahren einen Imagewechsel von der Glamour-Ikone zur Verfechterin natürlicher Schönheit vollzogen. Ihr Plädoyer für weniger Cremes und mehr Selbstakzeptanz kommt in einer Zeit, in der der Druck auf Frauen, jung auszusehen, ungebrochen hoch ist. Anderson selbst scheint diesen Druck abgeschüttelt zu haben – und ermutigt andere, es ihr gleichzutun.

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