Die Stadtverwaltung Potsdam hat die Bevölkerung angesichts der anhaltenden Hitzewelle dazu aufgerufen, besonders auf obdachlose Menschen zu achten. In einer offiziellen Mitteilung der Stadt heißt es: „Wer eine obdachlose und nicht ansprechbare Person antrifft, sollte nicht zögern, die Rettungsdienste zu benachrichtigen.“ Die Hitze stelle für viele Menschen eine erhebliche körperliche Belastung dar, doch für diejenigen ohne festen Wohnsitz sei die Gefahr besonders groß, da ihnen ein kühler Rückzugsort fehle.
Kühlmöglichkeiten und Hilfsangebote
Für Obdachlose besteht die Möglichkeit, sich in der Suppenküche der Volkssolidarität abzukühlen. Wie die Stadt mitteilte, stehen dort eine Dusche, Waschmöglichkeiten für Kleidung sowie die Gelegenheit, Wasserflaschen aufzufüllen, zur Verfügung. „Hier kann man sich erfrischen und neue Energie tanken“, erklärte ein Sprecher der Stadt.
Zudem sind Straßensozialarbeiter im gesamten Stadtgebiet unterwegs, um die obdachlosen Menschen zu unterstützen. Sie verteilen Wasserflaschen, Sonnencreme und Kopfbedeckungen, um vor der intensiven Sonneneinstrahlung zu schützen. Die Stadt appelliert an die Bürger, ebenfalls wachsam zu sein und bei Bedarf Hilfe zu leisten.
Hintergrund der Aktion
Die Maßnahmen sind Teil einer städtischen Initiative, die auf die besonderen Risiken von Obdachlosen bei extremen Wetterbedingungen aufmerksam macht. „Jeder kann einen Beitrag leisten, indem er einfach hinschaut und im Zweifel den Notruf wählt“, betonte die Stadtverwaltung. Die Aktion läuft während der gesamten Hitzewelle, die laut Wettervorhersage noch mehrere Tage anhalten könnte.



