Sozialprojekte in Potsdam: Kompromiss im Fördergeld-Streit gefunden
Potsdam: Kompromiss bei Fördergeld-Streit für Sozialprojekte

Im Streit um die Förderung von Sozialprojekten in der Landeshauptstadt Potsdam zeichnet sich ein Kompromiss ab. Der Sozialausschuss stimmte am Dienstag über eine Alternativlösung ab, nachdem die Stadtverwaltung zuvor angekündigt hatte, fünf soziale Projekte nur noch mit 50 Prozent der beantragten Gelder zu fördern. Dies hätte deren Zukunft ungewiss gemacht.

Hintergrund des Streits

Betroffen waren unter anderem Projekte zur Beratung von Menschen mit Essstörungen sowie eine Krebsberatungsstelle. Die Stadtverwaltung hatte im Rahmen von Sparmaßnahmen vorgeschlagen, die Förderung drastisch zu kürzen. Dies stieß bei den Trägern und in der Politik auf breite Kritik.

Der Kompromissvorschlag

Der nun gefundene Kompromiss sieht vor, dass die Projekte weiterhin finanziell unterstützt werden, allerdings mit geringeren Kürzungen als ursprünglich geplant. Die genaue Höhe der Förderung steht noch nicht fest, soll aber deutlich über der 50-Prozent-Marke liegen. Sozialbeigeordneter Mike Schubert (SPD) zeigte sich erleichtert: „Wir haben eine Lösung gefunden, die den Fortbestand dieser wichtigen Angebote sichert.“

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Reaktionen der Beteiligten

Die Vertreter der betroffenen Projekte begrüßten den Kompromiss. „Es ist ein gutes Signal, dass die Politik die Bedeutung unserer Arbeit anerkennt“, sagte eine Sprecherin der Krebsberatungsstelle. Auch die Oppositionsfraktionen im Stadtrat lobten die Einigung, mahnten aber langfristige Planungssicherheit an.

Ausblick

Die endgültige Entscheidung über die Förderhöhe fällt in der nächsten Stadtverordnetenversammlung. Bis dahin sollen die Projekte mit Übergangsgeldern weitergeführt werden. Der Kompromiss zeigt, dass in Potsdam auch in finanziell schwierigen Zeiten der soziale Zusammenhalt Priorität hat.

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