Erste Queere Wahlarena in Berlin: Spitzenkandidaten diskutieren mit Community
Queere Wahlarena: Spitzenkandidaten diskutieren in Berlin

Am Donnerstag, den 16. Juli, findet ab 18 Uhr in der Heilig-Kreuz-Kirche in Kreuzberg die erste Queere Wahlarena zur Berliner Abgeordnetenhaus-Wahl statt. Unter dem Motto „Was fehlt Berlin noch zur echten Regenbogenhauptstadt?“ laden der Berliner CSD, der LSVD – Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg und der Queerspiegel, das LGBTIQ-Angebot des Tagesspiegels, Spitzenpolitiker demokratischer Parteien zum direkten Austausch mit der Community ein.

Teilnehmende Spitzenkandidaten und Themen

Es diskutieren Stefan Evers (Finanz- und Kultursenator, CDU), Steffen Krach (Spitzenkandidat der SPD), Maximilian Schirmer (Landesvorsitzender Die Linke) und Bettina Jarasch (Co-Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen). Die Besucher können sich direkt in die Debatte einbringen, Fragen stellen und erfahren, welche Antworten die Parteien auf die Herausforderungen für die queere Metropole Berlin haben.

Im Mittelpunkt der Diskussion stehen die Zukunft Berlins als Regenbogenhauptstadt, die Bewerbung um den WorldPride 2032, der Schutz von Demokratie und Menschenrechten, der Kampf gegen queerfeindliche Gewalt sowie die Zukunft queerer Infrastruktur und Beratungsangebote in der Hauptstadt.

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Stimmen der Veranstalter

„Queere Rechte stehen zunehmend unter Druck. Gerade deshalb braucht es Orte, an denen Politik und Community direkt miteinander ins Gespräch kommen. Die Queere Wahlarena soll Orientierung bieten, Positionen sichtbar machen und Menschen zur demokratischen Beteiligung ermutigen“, sagt Thomas Hoffmann vom Vorstand des Berliner CSD.

Florian Winkler-Schwarz, Geschäftsführer des LSVD Berlin-Brandenburg, ergänzt: „Die Wahlarena schafft einen wichtigen Raum für Austausch und Sichtbarkeit. Sie ermöglicht es queeren Menschen, ihre Anliegen direkt an politische Entscheidungsträger zu richten und Antworten auf konkrete Fragen einzufordern.“

„Politische Debatten leben von Transparenz, Einordnung und kritischen Nachfragen. Berlin hat eine große queere Community. Als Medium mit unserem LGBTI-Angebot Queerspiegel freuen wir uns sehr, dass wir mit dieser Wahlarena auch queerpolitische Themen umfassend beleuchten und diskutieren können. Für den Tagesspiegel ist es ein Anliegen, mit der Stadtgesellschaft auf vielfältigen Wegen in den Dialog zu kommen“, sagt Anke Myrrhe, stellvertretende Chefredakteurin des Tagesspiegels.

Moderation und Teilnahmemöglichkeit

Moderiert wird die Wahlarena von Autorin und Journalistin Maria Popov. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich unter https://forms.gle/UTtcM615oXmMRuFD8. Im Anschluss an die Diskussion besteht bei Snacks und Getränken die Gelegenheit zur Vernetzung und zum weiteren Austausch.

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