12 Insidertipps: Queeres Leben in Berlins Außenbezirken
Queeres Berlin außerhalb des S-Bahn-Rings

Der Berliner Regenbogenkiez am Nollendorfplatz ist weithin bekannt – sogar der U-Bahnhof trägt inzwischen den Namen. Doch viele queere und queerfreundliche Angebote gibt es auch außerhalb des S-Bahn-Rings. Die Bezirksredaktion des Tagesspiegels hat zwölf Insidertipps zusammengestellt, die zeigen: In Spandau, Lichtenberg und anderen Außenbezirken ist das queere Leben bunter als gedacht.

Queeres Baden und feministisches Lesen

Ein Highlight ist das queere Baden im Strandbad Wannsee oder im Sommerbad Pankow, wo spezielle Aktionstage für LGBTQIA+-Besucher stattfinden. In Lichtenberg lockt die feministische Bibliothek „Die Buchhandlung“ mit Lesungen und Diskussionsrunden. In Spandau gibt es die „Ehrliche Schwulenkneipe“ – eine Bar, die seit Jahrzehnten ein sicherer Treffpunkt für schwule Männer ist.

Von Kreuzberg nach Marzahn

Auch in Marzahn-Hellersdorf hat sich viel getan: Der Verein „Queer in Marzahn“ bietet regelmäßige Treffen und Veranstaltungen an. In Treptow-Köpenick finden queere Filmabende im Kino Union statt. Und in Reinickendorf gibt es einen queeren Stammtisch, der monatlich im Stadtteilzentrum zusammenkommt.

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Vielfalt in den Bezirken

Die zwölf Tipps zeigen, dass queeres Leben in Berlin nicht auf die Innenstadt beschränkt ist. Vom queeren Chor in Neukölln über Drag-Brunch in Friedrichshain bis zum Lesbenfrühstück in Steglitz – die Angebote sind vielfältig und niedrigschwellig. „Wir wollen zeigen, dass queere Menschen in allen Bezirken willkommen sind und sich engagieren können“, sagt ein Sprecher der Bezirksredaktion.

Ein Netzwerk für alle

Viele der Angebote werden von Ehrenamtlichen getragen. Sie schaffen Räume, in denen queere Menschen sich austauschen und vernetzen können. „Es ist wichtig, dass es nicht nur den einen Kiez gibt, sondern überall in der Stadt Anlaufstellen existieren“, betont ein Aktivist aus Lichtenberg. Die Insidertipps sollen dazu beitragen, diese Vielfalt sichtbarer zu machen.

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