Bei einem Rundgang durch seinen Wahlkreis Berlin-Spandau hat der SPD-Politiker Raed Saleh die drängenden Probleme des Bezirks thematisiert. Anwohner wie der 62-jährige Ragup Yilmaz beklagen eine zunehmende Vermüllung der Straßen. „Ein echter Schweinestall war das hier!“, sagte Yilmaz mit Blick auf die Seegefelder Straße nahe dem ICE-Bahnhof. Er arbeitet dort seit 1984 und erinnert sich an eine Zeit, in der die Straße noch „wirklich schön und sauber“ war.
Müll, Drogen und Wildschweine: Spandaus Alltag
Saleh, der in Spandau aufgewachsen ist und seinen Wahlkreis zurückgewinnen will, zeigte sich betroffen von den Missständen. Neben illegalem Müll und Drogenkonsum im öffentlichen Raum ist auch die Wildschweinplage ein zentrales Thema. Die Tiere durchwühlen immer wieder Grünflächen und Gärten, was für Anwohner eine zusätzliche Belastung darstellt. Saleh kündigte an, sich für mehr Sauberkeit und Sicherheit einzusetzen.
Anwohner fordern konsequente Maßnahmen
Die Bewohner des Viertels zwischen Altstadt, Bahnhof und Großsiedlung erwarten von der Politik konkrete Schritte. Yilmaz appellierte an Saleh, die Situation zu verbessern. Der SPD-Politiker versprach, die Anliegen ernst zu nehmen und in den politischen Gremien zu thematisieren. Der Spaziergang machte deutlich, dass die Probleme in Spandau vielschichtig sind und einer ganzheitlichen Lösung bedürfen.



