Der Konflikt zwischen der Freiwilligen Feuerwehr Ziesendorf und Bürgermeister Thomas Witt (Aktive Gemeinde Ziesendorf) ist beigelegt. Bei einem Krisengespräch am späten Dienstagabend einigten sich beide Seiten auf die Einrichtung eines Ausschusses, der die drängendsten Probleme angehen soll. Dazu zählen unter anderem die fehlende Absauganlage im Gerätehaus, die unzureichende Beleuchtung auf dem Parkplatz sowie verbesserungsbedürftige interne Kommunikationswege.
Am Dienstagabend um 21.30 Uhr informierte Kreiswehrführer Mayk Tessin die Leitstelle darüber, dass die Feuerwehr Ziesendorf wieder vollständig einsatzfähig ist. Alle Kameradinnen und Kameraden meldeten sich zurück zum Dienst. Zuvor hatten 22 von 27 Feuerwehrleuten ihren Dienst niedergelegt. Das Gespräch sei „sachlich und konstruktiv“ verlaufen, sagte Tessin dem NDR. Alle Kritikpunkte der Einsatzkräfte seien offen angesprochen und diskutiert worden.
Der Konflikt in der rund 1.400 Einwohner zählenden Gemeinde schwelt seit Jahren. Die Feuerwehr kritisierte wiederholt mangelnde Ausrüstung und fehlende Wertschätzung. Mit der Einigung soll die Einsatzbereitschaft nun dauerhaft gesichert werden.



