Betrug in Eisenhüttenstadt: Rentnerin zahlt für angebliches Krebsmedikament
Eine Rentnerin aus dem Landkreis Oder-Spree ist Opfer eines perfiden Betrugs geworden. Die Täter gaukelten ihr vor, dass ihre Tochter an Krebs im Endstadium leide und nur ein teures Medikament helfen könne. Die Frau übergab daraufhin einen niedrigen fünfstelligen Betrag.
Der Vorfall im Detail
Am Dienstag erhielt die Rentnerin einen Anruf von einer unbekannten Frau. Diese behauptete, die Tochter der Rentnerin habe Krebs im Endstadium. Nur ein spezielles, sehr teures Medikament könne das Leben der Tochter retten. Die Anruferin forderte 100.000 Euro für das angebliche Medikament. Da die Rentnerin nicht über diese Summe verfügte, übergab sie einen niedrigen fünfstelligen Betrag.
Polizei sucht Betrügerin
Die Betrügerin flüchtete mit einem Auto mit polnischem Kennzeichen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Die Beamten warnen eindringlich vor dieser Masche. Sie raten, bei solchen Anrufen misstrauisch zu sein und im Zweifel die Polizei zu verständigen.
Die Polizei betont, dass Betrüger immer wieder mit erfundenen Notlagen versuchen, Geld zu erpressen. Besonders ältere Menschen werden häufig Ziel solcher Anrufe. Die Ermittler bitten um Hinweise aus der Bevölkerung.



