Als Wissenschaftsredakteur beim SPIEGEL und Vater zweier Töchter bin ich oft als Taxifahrer unterwegs – ein Job, der mich täglich mit den Herausforderungen des Stadtverkehrs konfrontiert. Besonders ins Auge fallen mir die rüpelhaften Radfahrer, die rote Ampeln ignorieren, über Gehwege rasen oder während der Fahrt auf ihr Smartphone starren. Diese Beobachtungen teile ich mit meinem Kollegen Lukas Kissel, der in einem neuen Artikel das Verhalten dieser Verkehrsteilnehmer analysiert.
Blind unterwegs: Handynutzung auf dem Rad
Besonders erschreckend ist der Anblick von Teenagern, die morgens auf dem Schulweg fast ausnahmslos mit ihrem Smartphone beschäftigt sind. Sie sind im Grunde blind unterwegs. Ich bin erstaunt, dass nicht noch mehr Unfälle passieren. Laut Kissel werden täglich etwa 270 Radfahrer auf deutschen Straßen verletzt, und die Zahl steigt. Immer häufiger verunglücken Radfahrer auch ohne Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer – ein Trend, der auf die zunehmende Zahl von Radfahrern, darunter viele Senioren auf schnellen E-Bikes, sowie auf sanierungsbedürftige Straßen zurückzuführen ist.
Prävention und Verkehrserziehung
In meiner Kindheit war der Dorfsheriff ständig präsent, um Fahrradklingeln und Rücklichter zu kontrollieren. Heute fehlt diese Aufsicht vor Schulen. Vielleicht würde eine verstärkte Polizeipräsenz helfen, die Handy-Glotzer zu ermahnen. Was Experten vorschlagen, um Rüpel-Radlern Verkehrstugenden beizubringen, lesen Sie im vollständigen Artikel.
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