Die Sängerin Sarah Connor wird am Samstag bei der Abschlusskundgebung des Berliner Christopher Street Days (CSD) auf der Hauptbühne am Brandenburger Tor auftreten. Wie die Veranstalter des CSD-Vereins mitteilten, verzichtet Connor dabei auf ihre Gage. Die Künstlerin betonte in einer Mitteilung: „Die queere Community hat mich immer unterstützt. Nachdem es in den letzten Jahren nie mit meinem Tourplan vereinbar war, freue ich mich riesig, dass es nun klappt.“
CSD-Parade mit 83 Wagen und Hunderttausenden Teilnehmern
Die CSD-Parade zieht nach Angaben der Organisatoren mit 83 Wagen und mehreren Hunderttausend Menschen durch Berlin. Im Vordergrund solle nicht nur das Feiern, sondern auch die politische Botschaft stehen. Das diesjährige Motto lautet: „Haltung ist hot“. Der Berliner CSD verbinde „queere Sichtbarkeit mit einem klaren Bekenntnis zu Demokratie, Menschenrechten und gesellschaftlichem Zusammenhalt“, hieß es von den Veranstaltern.
Connors frühere Äußerungen zur queeren Szene
Bereits vor einem Jahr hatte Sarah Connor in einem dpa-Interview ihre Wertschätzung für die queere Community zum Ausdruck gebracht. Sie sagte damals: „Ich finde, dass die queere Szene der hetero-monogamen Welt meilenweit voraus ist, was Gelassenheit und offenes Denken in Beziehungen angeht. Ich höre meinen schwulen Freunden aufmerksam zu, wenn sie über ihre Vorstellungen von Beziehungen erzählen.“
Der Auftritt von Sarah Connor am Brandenburger Tor ist einer der Höhepunkte des diesjährigen CSD, der unter dem Motto „Haltung ist hot“ steht. Die Veranstalter betonten, dass der CSD nicht nur eine Feier, sondern auch ein starkes politisches Signal für die Rechte queerer Menschen sei.



