Simon Messner will mehr Vater als Abenteurer sein
Simon Messner: Mehr Vater als Abenteurer

Simon Messner, der 36-jährige Sohn des Extrembergsteigers Reinhold Messner, möchte künftig mehr Vater als Abenteurer sein. In einem Interview mit der „Augsburger Allgemeinen“ betonte er: „Ich sehe es als meine Verantwortung, als Elternteil da zu sein und mich zu kümmern.“ Der Vater einer Tochter fügte hinzu: „Also ich möchte nicht falsch verstanden werden, aber ich möchte es einfach anders machen.“

Gefahren des Bergsteigens im Klimawandel

Messner sieht das Bergsteigen zunehmend als riskant an. „Bergsteigen wird immer gefährlicher wegen der Klimaveränderung“, erklärte er. „Ich merke sehr eindeutig, dass in den letzten Jahren der Steinschlag massiv zugenommen hat.“ Diese Gefahr sei kaum einschätzbar. „Ich habe mittlerweile an die zehn Partner, Freunde, Bekannte verloren am Berg“, so der Südtiroler. Die Vaterschaft habe einen tiefgreifenden Wandel bewirkt: „Wirklich selbst Vater zu werden, war der große Umbruch.“ Seitdem sei er kaum noch zum Bergsteigen gegangen.

Neuer Film „Aus dem Schatten“

Simon Messners neuer Kinofilm „Aus dem Schatten“ feiert am Donnerstag beim Münchner Filmfest Premiere. Mit dem Titel ist der 36-Jährige nicht ganz zufrieden, da er nicht die volle Entscheidungsfreiheit hatte. Dennoch verspricht er: „Der Film beleuchtet das Bergsteigen, wie man es vielleicht noch nie beleuchtet hat.“ Er bietet einen neuen Blick auf die Sportart und die damit verbundenen Herausforderungen.

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Kontakt zum Vater schwierig

Derzeit hat Simon Messner auf Wunsch seines Vaters hin keinen Kontakt zu Reinhold Messner. Die Familie habe Schwierigkeiten, den Senior zu erreichen. Die Beziehung zwischen Vater und Sohn scheint angespannt, doch Simon Messner konzentriert sich auf seine eigene Rolle als Vater und seine filmischen Projekte.

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