SPIEGEL+ Paywall verhindert Artikelzugriff nach 30 Tagen oder 10 Aufrufen
SPIEGEL+ Paywall: Zugriff nach 30 Tagen oder 10 Aufrufen blockiert (19.07.2026)

SPIEGEL+ Paywall: Zugriffsbeschränkungen für Artikel

Der Spiegel hat eine Paywall für seine Inhalte eingeführt. Leser, die auf einen Artikel zugreifen möchten, erhalten eine Fehlermeldung, wenn der Link älter als 30 Tage ist oder der Artikel bereits zehnmal geöffnet wurde. Diese Einschränkung gilt für alle Inhalte, die hinter der Bezahlschranke von SPIEGEL+ liegen.

Kostenpflichtige Abo-Modelle

Um auf die gesperrten Artikel zugreifen zu können, müssen Nutzer ein Abonnement abschließen. SPIEGEL+ bietet verschiedene Tarife an: Ein Monatsabo kostet 1 Euro für die ersten vier Wochen, danach 5,99 Euro pro Woche. Das Jahresabo ist mit 4,49 Euro pro Woche für 52 Wochen rabattiert, anschließend ebenfalls 5,99 Euro pro Woche. Beide Abos beinhalten freien Zugriff auf alle S+-Artikel auf SPIEGEL.de und in der App, die wöchentliche digitale Ausgabe des SPIEGEL als E-Paper (PDF), das Digital-Archiv sowie den S+-Newsletter.

Zugriff über iTunes und bestehende Abos

Nutzer, die bereits ein Digital-Abo haben, können sich einfach einloggen. Auch Besitzer eines Print-Abos können rabattierten Digital-Zugang bestellen. Für Abos über iTunes gelten besondere Bedingungen: Die Abrechnung erfolgt über den iTunes-Account, das Abo verlängert sich automatisch um einen Monat zum Preis von zurzeit 5,99 Euro, sofern nicht 24 Stunden vor Ablauf gekündigt wird. Die Kündigung ist in den iTunes-Einstellungen möglich. Nach dem Kauf muss das Abo mit einem SPIEGEL-ID-Konto verknüpft werden, um es auch außerhalb der App nutzen zu können.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Technische Umsetzung der Paywall

Die Paywall wird durch einen JavaScript-Code realisiert, der die Anzahl der Aufrufe und das Alter des Links überprüft. Wenn die Bedingungen nicht erfüllt sind, wird der Artikel nicht angezeigt und stattdessen eine Aufforderung zum Abonnement eingeblendet. Der Code enthält auch Funktionen zur Navigation zur Startseite und zur Verarbeitung von App-Interaktionen.

Auswirkungen für Leser

Diese Beschränkung betrifft vor allem Gelegenheitsleser, die Artikel über soziale Medien oder Suchmaschinen finden. Nach dem Überschreiten der Grenzen müssen sie ein Abo abschließen oder auf andere Quellen ausweichen. Der Spiegel erhofft sich dadurch höhere Einnahmen aus Digitalabos, was angesichts sinkender Printauflagen ein wichtiger Schritt ist.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration