Sturm und Gewitter über dem Nordosten
Gewitter und Sturm haben am 31. Juli 2026 im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt. Im Einsatzgebiet der Polizei Neubrandenburg blockierten umgestürzte Bäume und herabfallende Äste vielerorts die Straßen. Die Wetterlage sorgte für gefährliche Bedingungen auf den Fahrbahnen, insbesondere im Landkreis Vorpommern-Rügen.
Unfälle im Landkreis Vorpommern-Rügen
Besonders betroffen war der Landkreis Vorpommern-Rügen. Dort beschädigte ein herabgefallener Ast gleich zwei Autos und verursachte einen Sachschaden von 15.000 Euro, wie die Polizei mitteilte. Das erste Fahrzeug fuhr gegen den Ast, woraufhin dieser auf den zweiten Wagen geschleudert wurde. Bei zwei weiteren Unfällen mit abgebrochenen Ästen entstanden ebenfalls Schäden von mehreren Tausend Euro. Die genauen Summen wurden noch ermittelt.
Bilanz: Keine Verletzten, aber hohe Sachschäden
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei gab es bei den Unfällen keine Verletzten. Die Einsatzkräfte waren jedoch über mehrere Stunden hinweg damit beschäftigt, die Straßen von umgestürzten Bäumen und Ästen zu räumen. Autofahrer wurden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren und auf herabfallende Gegenstände zu achten. Die Schäden an den Fahrzeugen belaufen sich insgesamt auf mehrere Zehntausend Euro. Die Polizei warnt vor weiterer Gefahr: Auch nach dem Abklingen der Gewitter könnten beschädigte Äste noch nachträglich herabstürzen.



