Lesermeinung: Subventionen für „Pippifax eines Schwimmbades“ an der Volksbühne
Subventionen für „Pippifax“-Freibad an der Volksbühne

Kritik am Freibad der Volksbühne: Subventionen verschwendet?

In einem Leserbrief an die Berliner Morgenpost äußert sich Axel Göritz empört über die Pläne von Intendant Matthias Lilienthal, vor der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz ein temporäres Freibad für 300.000 Euro zu errichten. Göritz schreibt: „Wenn Herr Lilienthal meint, er müsse für 300.000 Euro ein zeitweises Freibad an seinem Theater einrichten, hat er offenbar zu viel Zeit und zu viel Geld.“ Statt sich um den Spielplan und die Schauspieler zu kümmern, vertreibe er seine Langeweile mit dem Schwimmbad. Göritz fordert, der Senat solle Lilienthals Budget um eine Million Euro kürzen, da er offenbar die Subventionen nicht für das Theater benötige.

Kai Wegners Stromausfall-Lüge: Analyse eines Lesers

Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Heilmann kommentiert den Stromausfall in Zehlendorf Anfang 2026 und das Verhalten des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner. Er vergleicht die Situation mit der Methode des steilsten Abstiegs aus der Mathematik: Es sei maximal unwahrscheinlich, dass Wegner die Chance zur Profilierung als „Kümmerer“ nicht genutzt habe, zumal er Vorbilder wie Helmut Schmidt bei der Sturmflut 1962 und Gerhard Schröder beim Elbehochwasser 2002 kenne. Heilmann vermutet handfeste, bisher unbekannte Gründe für Wegners Verhalten und zitiert die Parole „Cherchez la femme!“ aus Alexandre Dumas’ Roman.

Ein weiterer Leser, Volker Rabsahl, sieht die Aufregung um Wegners Notlüge kritisch: „Wenn Notlügen zum Vertrauensverlust führen, wäre unsere Gesellschaft arm an Vertrauen.“ Er meint, das Thema stopfe nur das Sommerloch und bediene Oberflächlichkeit im Wahlkampf.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Bushaltestelle der BVG: Teurer Luxus oder sinnvoll?

Karola Albrecht äußert sich skeptisch zu einer neuen Bushaltestelle der BVG, die mit Defibrillator und Handy-Lademöglichkeiten ausgestattet ist. Sie fragt: „Wie viele Menschen benötigen neben dieser Haltestelle den Defibrillator? Wie viele Menschen müssen bei einer Wartezeit von zehn Minuten dringend das Handy laden?“ Sie kritisiert, dass das defizitäre Unternehmen BVG Geld für solche Extras ausgibt, anstatt in Kernaufgaben wie Pünktlichkeit und Sauberkeit zu investieren.

Franziska Giffeys Kochbuch: Fehl am Platz?

Jürgen Ney kommentiert auf Facebook das Kochbuch von Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey: „Während unsere Stadt immer mehr an die Wand gefahren wird, beschäftigen sich die Pappnasen im Roten Rathaus lieber mit Kochbuchschreiben und Tennisspielen.“ Er prophezeit, die Quittung dafür komme im September – eine Anspielung auf die bevorstehenden Wahlen.

Die Leserbriefe geben die Meinung der Leser wieder, nicht die der Redaktion. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration