Auf der Rettungsmesse Interschutz in Hannover ist es zu einem tragischen Vorfall gekommen. Ein Berufsfeuerwehrmann ist während eines Feuerwehr-Wettkampfes zusammengebrochen und später im Krankenhaus gestorben. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag im Rahmen der sogenannten FireFit European Championships, wie eine Sprecherin der Messe bestätigte. Mehrere Medien hatten zuvor darüber berichtet.
Wettbewerb vorübergehend ausgesetzt
Aus Rücksicht auf die Angehörigen machte die Sprecherin keine weiteren Angaben zu den genauen Umständen des Vorfalls. Der Wettbewerb wurde am Donnerstag zunächst ausgesetzt, soll jedoch am Freitag und Samstag fortgesetzt werden. Die Organisatoren zeigten sich bestürzt über das Geschehen.
Anteilnahme in sozialen Netzwerken
Auf der Instagram-Seite des Wettbewerbs sprachen die Veranstalter den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen ihr tief empfundenes Beileid aus. „Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei den Hinterbliebenen“, hieß es in einem Beitrag. Ein Bild trug die Aufschrift: „Forever a part of the team, always in our hearts“ („Für immer ein Teil des Teams, immer in unseren Herzen“).
Hohe körperliche Belastung bei den FireFit European Championships
Bei dem Wettkampf müssen Feuerwehrleute einzeln oder in der Staffel unter enormer körperlicher Anstrengung mit schwerem Atemschutz einen anspruchsvollen Parcours absolvieren. Zu den Aufgaben gehören unter anderem das Tragen eines Schlauchpakets einen Turm hinauf, das Hochziehen eines Gewichts am Turm, eine Übung mit einem Schlaghammer sowie das Ziehen einer Puppe mit lebensechtem Gewicht. Die Belastung ist extrem und erfordert höchste Fitness.
Der Vorfall hat auf der Messe und in der Feuerwehr-Community große Betroffenheit ausgelöst. Die genauen Umstände des Todesfalls werden noch untersucht.



