WM-Albtraum für HSV-Star Muheim: Nach Patzer jetzt auch verletzt
WM-Albtraum für HSV-Star Muheim: Nach Patzer jetzt verletzt

WM-Albtraum für HSV-Star Muheim: Nach Patzer jetzt auch noch verletzt

Die Weltmeisterschaft in den USA und Kanada läuft erst seit wenigen Tagen, doch für den Hamburger SV und seinen Schweizer Nationalspieler Miro Muheim (28) nimmt das Turnier bereits jetzt katastrophale Züge an. Der Linksverteidiger, der beim 1:1-Unentschieden der Schweiz gegen Katar als Einwechselspieler einen folgenschweren Patzer beging, hat sich nun auch noch eine Verletzung zugezogen. Die WM entwickelt sich für den HSV-Star immer mehr zum Albtraum.

Muskelverletzung im Training der Reservisten

Wie die Schweizer Zeitung „Blick“ berichtet, erlitt Muheim am Sonntag während einer Trainingseinheit der Reservisten eine Muskelverletzung in der Wade. Die reguläre Mannschaftsübung am Dienstag verpasste er daher. Damit ist sein Einsatz im zweiten Gruppenspiel der Schweiz gegen Bosnien-Herzegowina am Donnerstag in Los Angeles (21 Uhr, MagentaTV) mehr als fraglich. Die Verletzung kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.

Bereits vor Turnierbeginn mit Problemen

Muheim hatte bereits in den Wochen vor der WM mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Im Nordderby bei Werder Bremen (1:3) Mitte März zog er sich eine Syndesmose-Verletzung am Sprunggelenk zu. Damals gelang ihm ein Blitz-Comeback: Schon am letzten Bundesliga-Spieltag beim 1:1 in Leverkusen stand er wieder auf dem Platz. Kurz darauf folgte die erstmalige Nominierung für eine Weltmeisterschaft – ein absoluter Karrierehöhepunkt. Doch der Turnierstart verlief ganz anders als erhofft.

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Patzer gegen Katar und Hass im Netz

Im Auftaktspiel gegen Katar in Santa Clara (San Francisco Bay Area) wurde Muheim erst in der 89. Minute für den erfahrenen Ricardo Rodríguez (33) eingewechselt. In der Nachspielzeit unterlief ihm dann ein schwerer Fehler: In einem Kopfballduell mit Torschütze Boualem Khoukhi (35) zeigte er sich unaufmerksam und lenkte den Ball mit dem Hinterkopf unglücklich ins eigene Netz – die 1:1-Führung war dahin. Die Folge: Auf seinem Instagram-Account erhielt Muheim zahlreiche Hassnachrichten und schränkte daraufhin die Kommentarfunktion ein.

Auswirkungen auf Transfer und Zukunft

Die Verletzung könnte nun auch Auswirkungen auf Muheims Zukunft haben. Der 28-Jährige hatte gehofft, sich mit starken WM-Auftritten für europäische Topklubs zu empfehlen. Der HSV wiederum hätte ein Jahr vor Vertragsende die Chance auf eine Millionen-Ablöse gehabt. Ob und wann Muheim überhaupt noch zu einem weiteren Turniereinsatz kommt, ist völlig offen.

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